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Die Polizei wurde heute via Notruf zu Hilfe gerufen! © Identitäre Bewegung Österreich

Verfassungsschutz ermittelt:

Uni-Rektor von Extremisten angegriffen

Villach/ Klagenfurt – Auch Villacher Studierende befanden sich heute im Hörsaal und erzählen von unglaublichen Szenen. Der Verfassungsschutz ermittelt.

Am 9. Juni, mit Beginn um 16.30, startete an der Universität Klagenfurt eine Ringvorlesung mit dem Titel „Flucht, Asyl und Migration“.

Mit Faust geschlagen

Gegen 17.30 Uhr störte eine Gruppe von etwa 10 bis 12 Personen diese Vorlesung, indem sie in den Hörsaal ein Stofftransparent ausrollten, mittels Megaphon Parolen ausriefen und sich mit Aktionismus in Szene setzten. Der mittlerweile verständigte Rektor der Universität Klagenfurt forderte die Gruppe vorerst erfolglos auf, unverzüglich den Hörsaal zu verlassen. Erst als er den Polizei-Notruf wählte, verließ die Gruppe den Hörsaal. Der Rektor versuchte indes, sich einem dieser Gruppe in den Weg zu stellen bzw. forderte ihn auf, den Namen zu nennen. Daraufhin drohte dieser dem Rektor mit geballter Faust und schlug ihm dann in den Bauchbereich. Letztlich flüchtete die Gruppe unerkannt vom Campusareal.

Ermittlungen gegen „Identitäre“

Der Einschätzung des Rektors folgend, dürfte diese Gruppe den „Identitären“ zuzuordnen sein, allerdings gibt es dazu noch keine gesicherten Ermittlungsergebnisse. Der Rektor wurde durch den Schlag augenscheinlich nicht verletzt. Während des Vorfalls befanden sich etwa 50 bis 70 Studierende im Hörsaal, die ebenfalls alle unverletzt blieben. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall, unter anderem wegen Verdacht der gefährlichen Drohung, wurden vom Landesamt für Verfassungsschutz übernommen. Diese Ermittlungen werden jedenfalls einige Zeit in Anspruch nehmen, etwaige weitere gesicherte Erkenntnisse werden mittels Aussendung kommuniziert werden.

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Landeshauptmann Peter Kaiser reagierte bereits via Facebook: „Ich verurteile diese aggressiven Angriffe auf das Schärfste. Wir werden alle demokratischen Maßnahmen ergreifen, um solche Dinge zu verhindern. Derartiges hat weder in Kärnten noch sonst wo das Geringste verloren und erfordert das Zusammenrücken aller demokratischen Kräfte!!“ 

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