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Interview
Der Villacher Joe Kohlhofer © Antenne Kärnten

Kärntens fröhlichster Muntermacher!

„Mir ist ‚geile Scheiße‘ rausgerutscht!“

Villach – Seit seinem "Last-Christmas-Wahnsinn" letztes Jahr zu Weihnachten ist der Villacher Joe Kohlhofer sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Wir haben den fröhlichen Muntermacher von "Antenne Kärnten", der vor wenigen Wochen beim "Österreichischen Radiopreis" mit Platz 2 in der Kategorie "Bester Moderator" ausgezeichnet wurde, für euch interviewt!

Joe, tausende Kärntnerinnen und Kärntner wachen morgens mit deiner Stimme in den Ohren auf. Wer steckt hinter Kärnten’s fröhlichem Muntermacher?

Dahinter steckt ein immer gutgelaunter 28 jähriger Villacher, der in seiner Freizeit gern das Leben genießt, in der Villacher Innenstadt unterwegs ist oder auch gern am Faaker See (Nivea Bad) in der Sonne liegt. Aja und das wichtigste: der eine süße Tochter „Leonie“ hat, die mir immer Energie gibt!

Für die Moderation von „Kärnten’s bestgelaunter Morgenshow“ musst du schon sehr früh in Klagenfurt sein. Was macht Villach für dich so besonders, dass es sich auszahlt nachts(!) täglich diese Strecke zu bewältigen?

Wo soll ich da anfangen? Also, ich liebe einfach meine Geburtsstadt! Für mich gibt es nichts schöneres, als nach der Arbeit – meistens gegen Mittag – nach Hause zu fahren und immer, wenn ich bei „Faaker See“ von der A2 abfahre freue ich mich wieder „daham“ zu sein!

Außerdem leben alle meine Freunde in Villach. Mein bester Freund hat in der Trattengasse ein Musikgeschäft und wir gehen auch gern in Villach der Drau entlang spazieren oder auf ein leckeres Eis. Unsere Innenstadt ist einfach so herzlich und so traumhaft schön (obwohl es immer weniger Geschäfte gibt).

Aber alleine, wenn ich vom Hauptplatz runter Richtung Brücke geh und die vielen gutgelaunten Menschen sehe, ist es für mich ein schönes Gefühl – da fahr ich jeden Tag gern eine Stunde hin und retour! Außerdem – unter uns – haben wir viel mehr SONNE und den VSV! 😉

Joe liebt Villach - © Antenne Kärnten

Was bestimmt viele von uns interessiert – Wie läuft der Arbeitstag eines „Morgenshow-Moderators“ eigentlich so ab? Wird die Sendung schon am Vortag oder erst Mitten in der Nacht vorbereitet? Oder dauert dein Arbeitstag wirklich nur von 5-9? 😉

Ein Arbeitstag von 5-9 wäre schön! Aber geht leider nur bei den öffentlich Rechtlichen Stationen. Bei uns „privaten“ ist das anders. Wir fangen um 4 Uhr an, schauen dann mal „ob die Welt noch steht“, was in der Nacht alles passiert ist, worüber die Kärntner heute reden und dann um 4:55 geht’s los mit unserer Sendung – die dauert dann bis 8:55 Uhr.

Danach haben wir eine große Redaktionssitzung und besprechen die aktuelle Sendung und reden über die nächste Morgenshow und die nächsten Themen. Nach der Sitzung (circa 9:45 Uhr) geht’s für mich dann zu meinem Schreibtisch, da mische ich die Musik für den nächsten Tag komplett ab (abmischen heißt: ich ziehe alle Elemente, die ihr im Radio hört: Wetter-, Verkehrs-, Nachrichten-Hintergrund-Musik und Antenne-Elemente hinein und schau, dass die Musikübergänge im Radio gut klingen, wenn ihr aufsteht) und dann überlegen wir uns schon wie wir gewisse Einstiege machen könnten. Zu Mittag haben wir dann noch eine kurze Redaktionssitzung und dann (circa 12:30 Uhr) geht’s ab in die HEIMAT – ab nach Villach!

Bei der Verleihung des „Österreichischen Radiopreis“ vor 2 Wochen hast du den 2. Platz in der Kategorie „Bester Moderator“ belegt. Wie hast du dich nach der Bekanntgabe gefühlt und welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für dich?

Als mich der Programmchef „Timm Bodner“ angerufen und mir das erzählt hat, bin ich fast von der Couch gefallen! Ich hatte eine riesengroße Freude und hab gesagt: „Geile Scheiße!“ (ist mir herausgerutscht. 😉 )

Ich war einfach sprachlos! Als 28 jähriger da nominiert zu sein – einfach HAMMER!!! Und dann auch noch neben einer Legende wie Stuart Freeman von FM4 oder dem Ö3-Aushängeschild Peter L. Eppinger nominiert zu sein – jaaaa, richtig geil!!!

Das ist für mich persönlich und für unser gesamtes Antenne-Team eine schöne Auszeichnung und eine Anerkennung für das was wir täglich leisten!

Wichtiger als dieser Preis hingegen sind die Kärntner und Hörer, die uns täglich einschalten und uns beim Frühstücken oder am Weg zur Arbeit zuhören – DANKE dafür!

Seit deinem „Last Christmas“-Wahnsinn letztes Jahr kennt dich ganz Europa, sogar „The Telegraph“ in Großbritannien hat davon berichtet. In knapp 25 Wochen ist Weihnachten, muss sich Europa heuer wieder auf diesen Song einstellen, oder kommt ein anderes Lied an die Reihe? 😉

Schau ma mal! Ich hab da schon seit einigen Monaten eine Idee im Kopf… 😉

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