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© Fotostudio Furgler – mediendienst.com

Entlastende Dokumente nicht anerkannt!

„Hetze gegen die Familie geht weiter!“

Villach – Vor kurzem haben wir über die anonyme Anzeige berichtet, die dem Geschäftsführer der "Drau- und Ossiacher See Schifffahrt", Josef Nageler vorwirft, durch mehrmaliges "stecken" der "Kärnten Card" schweren Betrug begangen zu haben. Nun wurde in diesem Fall ein entlastendes Dokument nicht anerkannt!

Für den Geschäftsführer der „Drau- und Ossiacher See Schifffahrt“, Josef Nageler, klang es wie ein schlechter Scherz, als er letzte Woche erfuhr, dass er wegen schweren Betrugs angezeigt wurde.

Genauer wird ihm vorgeworfen, dass die „Kärnten Card“ mehrfach pro Fahrgast „gesteckt“ wurde. Dies würde heißen, dass die Schifffahrtsgesellschaft nun Rückvergütungen für „Gäste“ bekommen würde, die niemals auf einem der Schiffe an Bord waren!

Rückbilck: Vorwürfe aus der Luft gegriffen

Doch wie wir schon letzte Woche berichtet haben (siehe oben – „Man möchte der Familie schaden“) ist solch ein Betrug rein technisch gar nicht möglich! Da es nach der Benützung der „Kärnten Card“ eine einstündige Sperre gibt. Während dieser Sperre kann die Karte nicht mehr gesteckt werden!

Doch wer kommt darauf, Josef Nageler trotzdem wegen eines solchen Betrugs anzuzeigen? In unserem Gespräch letzte Woche, erzählte uns der Unternehmer, der auch im Vorstand der „Interessengemeinschaft Kärnten Card“ sitzt, über die vielen Ungereimtheiten und Unverschämtheiten der „Kärnten Werbung“, mit der die „IG Kärnten Card“ seit längerem wegen der „Kärnten Card“ einen Streit führt.

Somit vermutet Nageler, „dass die ‚Gegenpartei‘ aus diesem Streit hinter der anonymen Anzeige steckt!“ Und, dass man mit dieser Anzeige „dem Familienunternehmen und damit der ganzen Familie schaden möchte.“, so Nageler, der auch eine Gegenanzeige wegen „Verleumdung“ erstattet hat.

Aktuell: Entlastendes Dokument nicht anerkannt

„Nach unserer Gegenanzeige holte das Landeskriminalamt genaue Informationen ein, führte Gespräche mit beteiligten Personen und kam zum Entschluss, dass solch ein Betrug, wie ich es schon von Anfang an gesagt habe, rein technisch nicht möglich ist!“, erzählt uns Josef Nageler heute.

Klingt nach einem schnellen, guten Ende für den Geschäftsführer der „Drau- und Ossiacher See Schifffahrt“! Doch ganz im Gegenteil. „Die entlastende Vorerhebung des Landeskriminalamts wurde auch an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Doch noch am selben Tag gab es vom zuständigen Staatsanwalt die Anweisung weiter zu ermitteln! Somit wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und man wird Zeugenbefragungen durchführen.“, erzählt Nageler fassungslos.

Absichtliche Verzögerung des Falles wird vermutet

„Nun gibt es ein langes Ermittlungsverfahren und das obwohl es eine offizielle Vorerhebung des Landeskriminalamts gibt, die besagt, dass dieser Betrug nicht möglich ist! Ich bin mir sicher, dass das Ziel unserer ‚Gegenpartei‘ darin besteht, dass dieser Fall in die Zeitung kommt, unser Name durch den Dreck gezogen wird und man uns immer mit diesen schlechten Nachrichten in Verbindung bringt – die Hetze geht also weiter!“, ärgert sich Josef Nageler.

 

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