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Die Suche nach verschütteten Menschen ist noch in vollem Gange © pixabay.com

Österreichs Hilfsorganistationen leisten unserem Nachbar in Not Beistand

Suche in den Trümmern

Villach – Nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien haben die Helfer auch in der Nacht auf Donnerstag ihre Suche nach Überlebenden fortgesetzt. Die provisorische Zahl der Opfer stieg am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa auf 247. Viele Menschen würden aber noch vermisst. Wie viele noch verschüttet sind, ist unklar.

Die Caritas hilft unserem Nachbarn

„Die KollegInnen der Caritas Italien berichten, dass nach dem verheerenden Erdbeben dringend Notunterkünfte, Nahrungsmittel und Hygieneartikel, aber auch psychosoziale Hilfe für Traumatisierte, benötigt werden. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht absehbar. Der Zugang zu den betroffenen Bergdörfern ist aufgrund zerstörter Straßen sehr schwierig. Jetzt muss es darum gehen, rasche und umfassende Nothilfe zu leisten. Die Caritas Österreich stellt deshalb 50.000 Euro aus dem Katastrophenhilfefonds zur Verfügung“, so Caritas Auslandshilfegeneralsekretär Christoph Schweifer über die Hilfe in der Erdbebenregion.

Die Caritas Italien hat gemeinsam mit der italienischen Bischofskonferenz bereits eine Million Euro für Nothilfemaßnahmen zur Verfügung gestellt.

„Wir müssen unseren Partnern vor Ort jetzt schnell und unbürokratisch zur Seite stehen“, so Schweifer. „Die Caritas bittet die Österreicherinnen und Österreicher dringend um ihre Hilfe. Wir werden die Menschen jetzt und in der schwierigen Zeit des Wiederaufbaus nicht alleine lassen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!“

Das Rote Kreuz ist bereit zu helfen

Mehr als 400 Freiwillige des Italienischen Roten Kreuzes sind in den am stärksten betroffenen Gebieten im Einsatz. Weitere 3.400 Freiwillige sind einsatzbereit.

„Das italienische Rote Kreuz leistet sehr gute Arbeit vor Ort“, sagt Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, „bislang ist es noch nicht zu einer Anforderung von internationaler Hilfe gekommen.“

Auch der Samariter-Bund hilft wo er kann

Seit den frühen Morgenstunden steht der Arbeiter-Samariter-Bund-Österreich (ASBÖ) mit den italienischen Partnerorganisationen in Verbindung. Derzeit werden Assessments in den Katastrophengebieten durchgeführt. Sobald Klarheit über die notwendige Unterstützung besteht, werden von den italienischen Partnern die benötigten Hilfsleistungen gemeldet. „Wir sind für einen möglichen Auslandseinsatz gerüstet. Erste Vorbereitungen werden bereits getroffen“, erklärt ASBÖ-Bundeseinsatzleiter Wolfgang Krenn.

Wie können SIE helfen?

Die Caritas, der Samariter-Bund und das Rote Kreuz bitten die Österreicherinnen und Österreicher um Spenden für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Italien.

Caritas Spendenkonto BAWAG PSK IBAN: AT92 6000 0000 0770 0004; BIC: OPSKATWW Kennwort: Erdbeben Italien

Spendenkonto Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs: AT04 1200 0513 8891 4144 BIC: BKAUATWW Betreff: Erdbeben Italien

Österreichische Rote Kreuz: IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144 Kennwort: Katastrophenhilfe Online-Spenden: https://spende.roteskreuz.at

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