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Wirtschaft
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Aufregung um freizügiges Werbeplakat:

Werberat als Partycrasher?

Villach – Vor einigen Monaten hat der Pistolenhersteller "Glock" mit seinem Plakat für ein Reitturnier in Treffen bei Villach für Aufregung gesorgt. Dort war neben einem Pferd auch eine Pistole zu sehen. Es folgte eine Beschwerde beim österreichischen Werberat. Nun sorgte die "Fête Mystique" mit einem freizügigen Plakat für Furore!

 1 Minuten Lesezeit (222 Wörter)

Die Fête Mystique

Angekündigt wurde diese Party als „die geheimnisvollste Party des Sommers“. Der Dresscode lautete: sexy, elegant und vor allem Maskenpflicht! Als „Specialguest“ durfte man das deutsche Erotikmodel Micaela Schäfer begrüßen. Diese war auch am Werbeplakat der geheimnisvollen Veranstaltung abgebildet und genau dieses Plakat sorgte für Furore!

Beschwerde beim Werberat

Die Beschwerde beinhaltete die Aufforderung an den Werberat, im Fall des Werbeplakats der Veranstalter der „Fête Mystique“ einzuschreiten. Da eine fast nackte Frau auf dem Plakat, das auch im öffentlichen Raum zu sehen ist, als Sexobjekt „herhalten“ muss.

Wie der Beschwerdenachricht weiter zu entnehmen ist, ist das Plakat an stark frequentierten Plätzen zu sehen, an denen sich alle Treffen: Familien, Kinder und Erwachsene.

„In Deutschland scheinen sie begriffen zu haben, dass zwischen solchen Plakaten und sexuellen Übergriffen ein Zusammenhang besteht. Bleibt zu hoffen, dass das in Österreich auch irgendwann der Fall ist.“, wird in der Beschwerde klar gestellt.

Die Entscheidung des Werberats

Da die Beschwerde erst eingereicht wurde, als die Veranstaltung bereits stattgefunden hat, wird die Beschwerde „nicht auf normalem Wege abgehandelt. Der Österreichische Werberat fungiert hier als Sprachrohr um bei dem Veranstalter Sensibilisierung zu erzielen.“, wird auf der Homepage des österreichischen Werberats verkündet.

Was haltet ihr von diesem Plakat? Ist diese Beschwerde gerechtfertigt? Ist dieses Plakat mit dem von „Glock“ überhaupt vergleichbar?

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