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Die Böller waren illegal aus dem Ausland importiert © pixabay.com

Villacher unter Verdacht:

Mädchen durch Böller verletzt

Wien – Gestern, dem 9. Oktober, kam es zu einem tragischer Vorfall vor dem Eishockeyspiel zwischen den Vienna Capitals und dem Villacher SV. Eine 15-Jährige erlitt durch einen Böller ein Knalltrauma.

Wie die Polizei berichtet dürfte der Werfer einer Fangruppe des Villacher SV angehört haben, der später in der Albert-Schultz-Eishalle in der achten Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) die Vienna Capitals besiegte.

Illegale Böller

Die Gruppierung, die laut Polizei im Verdacht steht, mehrfach illegale Pyrotechnik abgefeuert zu haben, soll knapp 40 Eishockeyfans umfasst haben, die sich auf dem Weg zum Veranstaltungsort gegen 16.00 Uhr offenbar schon „eingestimmt haben“. Bei einer Straßenhaltestelle im Umfeld der U-Bahn-Station flogen mehrere Böller, die zur Kategorie „illegal aus dem Ausland eingeführt“ gehörten.

Nach dem Werfer wird gefahndet

Die 15-Jährige musste nach der Vorfall im Spital behandelt werden, berichtete Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Das Mädchen war mit seiner Mutter unterwegs gewesen. Die Frau wollte die Fangruppe zur Rede stellen, nachdem ihre Tochter durch den Böller zu Schaden gekommen war, konnte sich aber kein Gehör verschaffen. Ein von ihr um Hilfe gebetener Polizist hörte dann den nächsten Böller krachen und veranlasste die Überprüfung von mehr als 30 Personen, deren Identitäten festgestellt wurden. Mithilfe von Bildern aus der Videoüberwachung soll jetzt herausgefunden werden, wer der Böllerwerfer ist.

VSV meldet sich zu Wort

Auf die Vorwürfe, der Werfer sei ein VSV-Fan reagiert der Verein öffentlich. Er erklärt, dass es momentan seitens der Wiener Polizei keine Auskunft über den Vorfall gebe, da es sich um ein schwebendes Verfahren handelt, in dem noch ermittelt wird. Es sei aber in keinster Weise klar, dass der Werfer ein VSV Fan war. Die Fangruppe aus der der Böller geworfen wurde war angeblich bunt gemischt.

„Der VSV wünscht dem verletzten Mädchen gute Besserung und hält fest, dass Fans, die soetwas machen im Eishockeysport nichts verloren haben, möchte aber niemanden vorverurteilen bevor die Sachlage nicht eindeutig geklärt ist.“

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