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v.l.n.r: Rot Kreuz Landeschefarzt Dr. Christian Wutti, Klagenfurts Bezirksrettungkommandant Helmut Sagerschnig, Präsident Ambrozy, Bezirksstellenleiterin St. Veit Eva Hagen und Ausbildungsleiter Gottlieb Kowatsch
v.l.n.r: Rot Kreuz Landeschefarzt Dr. Christian Wutti, Klagenfurts Bezirksrettungkommandant Helmut Sagerschnig, Präsident Ambrozy, Bezirksstellenleiterin St. Veit Eva Hagen und Ausbildungsleiter Gottlieb Kowatsch © KK

Ankauf modularer Defibrillator-/Patientenmonitoring-Systeme bringt weitere Verbesserung im Rettungswesen in Kärnten.

Rotes Kreuz investiert in Patientenversorgung

Villach – Im Rettungsdienst sind nicht nur die Einsatzarten sehr vielfältig, sondern auch die Anforderungen an Personal und Geräte.

 2 Minuten Lesezeit (336 Wörter) | Änderung am 21.10.2016 - 07.24 Uhr

Das Kärntner Rote Kreuz hat kürzlich dreizehn neue Geräte, sogenannte „Corpuls3“, für die Notarzteinsatzfahrzeuge angeschafft. Der „Corpuls3“ ist ein kombiniertes EKG bzw. ein Defibrillator, der in drei Einzeleinheiten teilbar ist und so wesentliche Vorteile für die Patientenversorgung bringt. Das Investitionsvolumen für diese Anschaffung inklusive der Halterungen und des Fahrzeugeinbaus beträgt rund 300.000 Euro.

Notfalldiagnostische Untersuchung noch effizienter

„Das Rote Kreuz bekennt sich dazu, stetig in den Ausbau eines modernen Rettungswesens zu investieren. Das neue Gerät, das bereits in allen Notarztfahrzeugen in Kärnten mitgeführt wird, ist aktuell das modernste Gerät zur präklinischen Patientenüberwachung am Medizintechniksektor und damit ist die notfalldiagnostische Untersuchung der Kärntner Bevölkerung am Unfall- bzw. Notfallort nun noch ein Stück effizienter geworden“, freut sich auch Dr. Peter Ambrozy, Präsident des Kärntner Roten Kreuzes.

Drei Module

Im Rettungsdienst sind nicht nur die Einsatzarten sehr vielfältig, sondern auch die Anforderungen an Personal und Geräte. Das neue Defibrillator/Monitor-System kann während eines Notfalleinsatzes je nach Anforderung in die drei Module Monitoreinheit, Patientenbox und Defibrillator-/Schrittmachereinheit geteilt werden. Die drahtlose Funktechnik lässt die drei Module dabei sicher miteinander kommunizieren, als ob sie verbunden wären.

Unterbrechungsfreies Monitoring

Erstmals ist hier, vom Erstkontakt zum Patienten bis zur Übergabe in der Notaufnahme, ein unterbrechungsfreies Monitoring inkl. lückenloser Dokumentation möglich. Die Aufteilung in drei Moduleinheiten ist vor allem dann sinnvoll, wenn es beispielsweise zum Transport des Patienten notwendig ist, enge Treppenhäuser oder unwegsames Gelände zu überwinden.
Nun ist es dem Notarzt möglich, den Patienten auch beim Umlagern kontinuierlich in seinen Vitalfunktionen zu überwachen, da die Patientenbox während des kompletten Einsatzes zur lückenlosen Überwachung direkt am Patienten verbleibt. In der Patientenbox laufen alle Sensorsignale zusammen, werden überwacht und aufgezeichnet.

„Unsere Rettungs- und Notfallsanitäter, sowie die Notärzte haben sich in unseren Schulungen zum neuen Gerät äußerst positiv dazu geäußert und die hohe praktische Anwendbarkeit gelobt“, erklärt Ambrozy abschließend.

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