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Leben - Villach
Bianca K. mit Alexander und Philipp
Bianca K. mit Alexander und Philipp © KABEG

Starker Start für kleine Helden

Weltfrühgeborenen-Tag am 17. November

Villach/Klagenfurt – Am 17. November ist Weltfrühgeborenen-Tag. Unter dem Motto „Starker Start für kleine Helden“ planen Spitäler in Österreich und Deutschland Aktionen, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. So wird etwa die Frühgeborenenstation am ELKI violett beleuchtet. Das LKH Villach plant interaktive Aktionen um Ängste abzubauen.

 4 Minuten Lesezeit (535 Wörter)

Alexander und Philipp die Kämpfer

Alexander und Philipp sind zwei der insgesamt 150 kleinen Helden, die jährlich an der Neonatologie am Klinikum Klagenfurt am Wörthersee betreut werden. Die Zwillinge kamen in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt. „Sie sind richtige Kämpfer“, sagt ihre Mutter Bianca K. und streichelt den beiden über den Kopf. „Es sind zwei ganz besondere Geschenke, aber gerade die ersten Wochen nach der Geburt waren sehr schwer für uns. Zum Glück wurden wir hier im ELKI von Ärzten und Pflegefachkräften rund um die Uhr betreut und alle unsere Fragen wurden beantwortet.“

Kleinstes “Frühchen” 376 Gramm bei der Geburt

Tatsächlich besteht bis zur 28 Schwangerschaftswoche noch eine extreme Unreife der Babys. „Damit ist eine hohe Gefährdung für Gesundheit und Überleben der Kinder verbunden“, erklärt der Leiter der Neonatologie, Dr. Raimund Kraschl, Erster Oberarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde.
Alle Kinder, die unter der 35. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen werden auf der Neonatologie in Inkubatoren („Brutkästen“) versorgt, da sie eine konstant höhere Umgebungstemperatur mit hoher Luftfeuchtigkeit benötigen, um ihre Körpertemperatur stabil im Normbereich zu halten.
„Unser bisher kleinstes Frühchen war Fabian. Er brachte bei seiner Geburt gerade einmal 376 Gramm auf die Waage“, erinnert sich Kraschl. Dies ist einige Jahre her. Heute besucht der lebhafte Bub bereits den Kindergarten.

Der Weltfrühgeborenen-Tag im ELKI

Um die Öffentlichkeit auf die Frühgeborenen aufmerksam zu machen, findet am 17. November der Weltfrühgeborenen-Tag statt. „Dafür wird unsere Station in der Zeit von 17.00 bis 7.00 Uhr früh am nächsten Tag mit violetten Licht bestrahlt“, berichtet Stationsschwester Lisbeth Janschitz. Daneben plant das Team der Neonatologie aber noch weitere Aktionen. So werden Inkubatoren ab 8.00 Uhr in der Aula des ELKI ausgestellt. „Zwei unserer Kinderintensivschwestern sind bis 16.00 Uhr vor Ort um Fragen von Besuchern zu beantworten“, sagt Janschitz.
Höhepunkt des Tages: Um 13 Uhr findet im Beisein von Abteilungsvorstand Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Kaulfersch und Mag. Beate Lamprecht, Abteilungsleiterin Pflege, eine kleine Geschenkübergabe an die Eltern der Frühchen des ELKI statt.

Der Weltfrühgeborenen-Tag im LKH Villach

Die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde des LKH Villach lädt von 14 bis 17 Uhr alle Eltern, Patienten und Interessierte ein, sich über das Thema „Neonatologie“ zu informieren. Geplant ist ein Rundgang durch die Frühgeborenenstation. „Hier werden zum Beispiel gemeinsam mit den Eltern Babymassagen durchgeführt, es wird sehr interaktiv werden“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Robert Birnbacher. Außerdem gibt es Informationen zur Aromatherapie oder auch Mode für Frühgeborene und reichlich Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Clowndoktor und Kaffee und Kuchen

Besondere Highlights sind auch ein Baby-Modell, an dem die Versorgung von Früh- und Neugeborenen gezeigt wird, sowie die Informationsmöglichkeit bei Hebammen und Frauenärzten. Birnbacher: „Unser Ziel ist es, Ängste abzubauen und den Eltern und jenen, die es noch werden, viele Informationen zu geben.“ Dafür stehen er und sein Team der Medizin und Pflege gerne zur Verfügung.
Die Roten Nasen Clowndoctors sorgen für ausgelassene Stimmung. Kinder sind außerdem in der Bastel- und Spielecke herzlich willkommen.

Betroffene Eltern und interessierte Besucher können sich außerdem bei Kaffee und Kuchen über ihre Erfahrungen austauschen. Der Eintritt ist frei.

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