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Auch das Eisrettungsboot des ÖWR-Landesverbandes kam im Rahmen der Übung zum Einsatz. Dieses Boot wird auch im Hochwassereinsatz verwendet. © ÖWR

ÖWR Faaker See:

Großangelegte Eisrettungsübung

Faaker See – Am Sonntag übten Wasserrettung und Feuerwehr gemeinsam verschiedenste Rettungstechniken, die im Falle einer Eisrettung zur Anwendung kommen. Rund 70 Wasserretter und Feuerwehrmänner widmeten sich fast den gesamten Tag der Eisrettungsübung am Faakersee.

Aufgrund der tiefen Temperaturen der vergangenen Wochen sind viele Gewässer teilweise oder zur Gänze zugefroren und demnach auch teils zum Eislaufen freigeben. Das vorherrschende Tauwetter samt Fön beeinflusste die Tragfähigkeit des Eises nun nachhaltig (negativ). Um für allfällige Einsätze gerüstet zu sein, werden solche Eisrettungsszenarien ständig geübt, denn im Ernstfall geht es hier um Minuten. Bei dieser Regionsübung, auf Initiative der ÖWR Faaker See, wurden neben anderen ÖWR-Einsatzstellen auch die örtlichen Feuerwehren Faak am See und Latschach eingebunden. Die Zusammenarbeit auf Gemeindeebene funktioniert hier stets vorbildlich.

Wasserretter und Feuerwehrmänner übten gemeinsam für den Ernstfall bei Eisunfällen - © ÖWR

Der Tag begann mit einer theoretischen Einschulung im Feuerwehrhaus Faak, bei der den Teilnehmern vor allem die Eisbildung, das richtige Verhalten am Eis bei Rettungseinsätzen und die Selbst- und Fremdrettung vermittelt wurden. Nach dieser Unterweisung setzte man mit dem praktischen Teil im Gemeindestrandbad Faak fort. Im Rahmen eines Stationsbetriebs konnten die Einsatzkräfte alle planmäßigen Rettungsgeräte, die speziell für die Rettung Verunfallter aus dem Wasser konzipiert wurden, ausprobieren. Des Weiteren wurde auch versucht, das Unfallopfer mit behelfsmäßigen Mitteln aus dem Wasser zu holen. Das Wichtigste nach jeder Rettung ist die korrekte weitere Versorgung. Hier gilt es einige Punkte zu beachten, die vom Sanitätsreferat der ÖWR geschult wurden.

An der Eisrettunsgsübung am Faaker See nahmen die ÖWR-Einsatzstellen Sattendorf, Villach, Feldkirchen, Steindorf, Bodensdorf, Keutschach, Krumpendorf und Faak am See sowie die FF Faak und Latschach teil.

Rettungskette

WICHTIG: Sollten Sie bemerken, dass eine Person einbricht, gilt es sofort den Notruf der Wasserrettung 130 / des Roten Kreuzes 144 zu wählen und somit die Rettungskette in Gang zu setzen. Im Ernstfall kommt es hier auf jede Minute an, denn eine eingebrochene Person unterkühlt im Wasser sehr schnell und wird bewegungsunfähig. Wenn man selbst eingreift, sollte man sich stets der Gefahr bewusst sein. Ein ausreichender Sicherheitsabstand zur Unfallstelle ist unbedingt einzuhalten. Personen mit Bewusstsein kann nach Möglichkeit und Verfügbarkeit ein Gegenstand gereicht werden. In jedem Fall wird an die Vernunft jedes Einzelnen appelliert, nur freigegebene, sichere Eisflächen zu betreten. Auch die bestens ausgebildeten und ausgerüsteten Einsatzkräfte benötigen entsprechende Zeit, bis sie am Unglücksort eintreffen.

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