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Politik - Villach
Beeindruckende Zahlen für die Stadt Villach: Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 657 Euro, dem gegenüber steht ein Kapitalvermögen von 1.444 Euro.
Beeindruckende Zahlen für die Stadt Villach: Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 657 Euro, dem gegenüber steht ein Kapitalvermögen von 1.444 Euro. © sleep-pics.at

Rechnungsabschluss 2016:

2,2 Mio. Euro Überschuss für Villach

Villach – Die Bilanz für Villach im Jahr 2016 - eine erfreuliche Jahresrechnung in herausfordernden Zeiten. Sie wurde heute, Freitag, vom Villacher Gemeinderat mit großer Mehrheit angenommen. Die Stadt Villach bilanzierte im Vorjahr nicht nur ausgeglichen, es kann sogar ein Überschuss in der Höhe von 2,2 Millionen Euro als Reserve den Rücklagen zugeführt werden. Die Erfolgsfaktoren: Verantwortungsbewusstes Handeln und kluge Investitionen in den Wirtschaftsstandort, die nachhaltig wirken.

 4 Minuten Lesezeit (538 Wörter)

Trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten – steigende Transferzahlungen an das Land, hohe Pflichtausgaben für Krankenanstalten, Sozialhilfe und Landesumlagen – ist der Rechnungsabschluss der Stadt Villach äußerst erfreulich und bestätigt den Villacher Erfolgsweg. „Während andere sparen, haben wir kräftig investiert und damit die Wirtschaft massiv angekurbelt. Der weiterhin starke Anstieg der Kommunalsteuer – 2016 um weitere 4,21 Prozent – zeigt eine ausgezeichnete Wirtschaftsentwicklung und ist ein sichtbares Zeichen für den Erhalt und den Zuwachs von Arbeitsplätzen. „Gleichzeitig konnten wir durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Wirtschaften den Schuldenstand weiter um rund 3,5 Millionen Euro reduzieren. Außerdem konnten insgesamt rund 2,2 Millionen als Finanzreserve den Rücklagen zugeführt werden (=Überschuss).“

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Albel: “Der Schuldenstand wurde weiter um rund 3,5 Millionen Euro reduziert. Außerdem konnten insgesamt rund 2,2 Millionen als Finanzreserve den Rücklagen zugeführt werden.”

Albel: “Der Schuldenstand wurde weiter um rund 3,5 Millionen Euro reduziert. Außerdem konnten insgesamt rund 2,2 Millionen als Finanzreserve den Rücklagen zugeführt werden.” - © HANNES PACHEINER

Deutlicher Überschuss

Der ordentliche Haushalt wird mit 186,8 Millionen Euro beziffert und wurde damit im Vergleich zu 2015 um 0,16 Prozent ausgeweitet. Das Maastricht-Ergebnis weist mit 1,3 Millionen Euro einen deutlichen Überschuss aus. „Rund 23,4 Millionen Euro hat die Stadt Villach im vergangenen Jahr investiert“, so der Bürgermeister. Darunter besonders in Bereiche wie Schulen, Kindergärten und Bildung, Sport und Freizeit sowie Verkehrssicherheit.

Zahlreiche Investitionen

Im Schul- und Bildungsbereich sind dabei vor allem der Zubau eines behindertengerechten Liftes im Kindergarten Pestalozzi um 234.000 Euro, der Beginn der Generalsanierung der Polytechnischen Schule um 365.000 Euro, die Errichtung einer Laufbahn und Weitsprunganlage in der NMS Auen um 77.000 Euro, der Zubau eines Bewegungs- und Personalraumes im Kindergarten Tratten um 155.000 Euro und die Anschaffung von weiteren Kinderspielgeräten zu erwähnen. Im Sport- und Freizeitbereich investierte die Stadt unter anderem in die Weiterführung der Neuerrichtung der Sportanlage in Landskron und in die städtischen Radwege um in Summe rund 3,8 Millionen Euro. Mehr Sicherheit garantieren zudem Verkehrssignalanlagen und Investitionen in die öffentliche Beleuchtung um insgesamt 420.000 Euro.

Die Neugestaltung des Hans-Gasser-Platzes inklusive des Buswartebereiches schlug mit 1,3 Millionen Euro zu Buche. „Im Zuge unseres Kraftpaketes wird hier im heurigen Jahr weitergebaut und auch der westliche Teil des Hans-Gasser-Platzes fertiggestellt“, so der Bürgermeister. „Es zeigt sich – und die Zahlen untermauern es – wie wichtig es ist, bei anhaltend geringer internationaler Investitionstätigkeit als Stadt diesem Trend entgegengesteuert zu haben.“

Schlanke Verwaltung

Erneut beispielgebend für viele andere Gemeinden ist die Finanzierung der effizienten, aber gleichzeitig schlanken Verwaltung: Der Anteil des Personalaufwandes beträgt nur rund 23 Prozent, im österreichweiten Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Die frei verfügbaren, also nicht bereits gebundenen Mittel, die so genannte Freie Finanzspitze, beträgt rund fünf Millionen Euro. „Dieser Wert könnte weitaus größer sein, jedoch macht sich auch hier die immer weiter steigende Überwälzung von Mitteln an das Land im Bereich der Krankenanstalten und der Sozialhilfe bemerkbar“, so Bürgermeister Albel.

Zahlen, Daten, Fakten zum Rechnungsabschluss 2016:

  • Summe Ordentlicher Haushalt: 186.848.597,58
  • Summe Außerordentlicher Haushalt: 19.325.561,96
  • Erfolg des ordentlichen Haushaltes: 2.193.756,35 (=Überschuss)
  • Kommunalsteuer: 28.644.278,45
  • Steigerung zur KST 2015: +4,21 %
  • Anteil Personalaufwand: 23,10 %
  • Eigenmittelfinanzierung im Außerordentlichen Haushalt: 53,19 %
  • Maastricht-Überschuss (=Finanzierungssaldo): 1.302.293,92
  • Freie Finanzspitze: 5.071.531,55
  • Schuldenabbau: -3.462.818,74
  • Gesamtschuldenstand Hoheitsverwaltung: 72.587.415,23
  • Durchschnittsverzinsung aller aufgenommenen Darlehen 2016: 1,31 %
  • Die Pflichtbeiträge an das Land Kärnten (Krankenanstalten, Sozialhilfe und Landesumlage) beliefen sich im Jahr 2016 auf 35,32 Millionen Euro.
  • Pro-Kopf-Verschuldung: 657 Euro, dem gegenüber steht ein Kapitalvermögen von 1.444 Euro.

Kelag-Vermögen:
Stand Veranlagung aktuell: 87.316.537,38
Bisherige Ausschüttungen Netto seit Beginn abzüglich Reinvestitionen: 82.592.857,17

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