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Politik
© KK

Christopher Slug:

Nach Fake-Profil: Rücktritt

Villach – Christopher Slug (stellvertretender Klubobmann und Chef der Villacher "Sozialistischen Jungen Generation") hat unter dem Namen "Petra Inninger" auf Facebook gepostet. Nun stolperte er über diese Postings.

Die Vorgeschichte

Unter dem Pseudonym „Petra Inninger“ verunglimpfte er seinen Parteikollegen Richard Pfeiler auf Facebook. Die Entschuldigung: Man nutze das Profil um auf „rechten Internet-Portalen“ posten zu können, wo man unter dem Privatnamen meist gesperrt sei. Es handle sich schlicht um einen Irrtum. Doch nun stolpert Slug über diese Postings. Wohl nicht zuletzt, da nach einem ähnlichen Fall mit Stadtrat Sucher 2016 eine „Ehrenerklärung“ unterschrieben wurde.

Bürgermeister Günther Albel:

„Auch wenn eine Zeitung das als Lachnummer tituliert, so finde ich das keineswegs so und sehe dieses Fake-Profil, wie auch das einer FPÖ Bezirksgeschäftsführerin von Klagenfurt Land (darüber wurde kürzlich medial berichtet), als eine große Dummheit. Eigentlich haben wir einen ganz jungen Mann kürzlich mit viel Verantwortung ausgestattet, nämlich zum stellv. Klubobmann des SPÖ Klubs gemacht, weil ich der Meinung bin, dass gerade junge Menschen die sich für die Politik interessieren und in die Politik gehen um Verantwortung zu übernehmen, ganz einfach auch rasch Chancen brauchen um sich beweisen zu können. Oftmals kann das aber einfach zu früh sein, wie wahrscheinlich in diesem Fall auch.

Gerade in diesem Jahr haben wir als SPÖ wieder unglaublich viel Positives für die Villacherinnen und Villacher erarbeitet, wozu wir unsere ganze Kraft brauchen und nicht für interne Hahnenkämpfe. Oft ist es einfach noch zu früh, deshalb wird GR Slug von seiner Funktion als stellv. Klubobmann zurücktreten und aufgrund des Fehlverhaltens ehrenamtlich freiwilligen Sozialdienst ableisten (z.B. bei der Arge Sozial oder dem Verein Tabea), eine Entschuldigung leisten (die er auch sofort online gestellt hat) sowie alle Fake-Accounts löschen.“

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