Zum Thema:

27.07.2017 - 16:07Wo ist das Wohnen teurer?27.07.2017 - 11:42DIE GUITEROS rocken Villach27.07.2017 - 09:23„Großes Kino“ unter freiem Sternenhimmel26.07.2017 - 17:30Darmann fordert negativen Asylbescheid
Politik
Erwin Baumann und Christine Muttonen © Montage, Parlamentsdirektion/WILKE (Muttonen), Stadt Villach

FPÖ-Baumann

„Die Zukunft von Villach liegt nicht in Kasachstan“

Villach/Kasachstan – Der Villacher FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann empfahl heute der SPÖ-Abgeordneten Christine Muttonen, sich "nicht in außenpolitischen Visionen zu verrennen, sondern auf dem Boden zu bleiben und sich konkret für die Interessen Villachs einzusetzen."

„Die wirtschaftliche Zukunft Villachs liegt nicht in der über 5.000 Kilometer entfernten Region Kasachstan, sondern in Kooperationen mit dem nur wenige hundert Kilometer entfernten Zentren Oberitaliens und Sloweniens“, so Baumann wörtlich.

Worum geht es?

Vergangenen Montag kehrte die Villacher Nationalratsabgeordnete Christine Muttonen – hochzufrieden – von einem Besuch aus Kärntens Partnerprovinz Südkasachstan zurück.

Ein großes wirtschaftliches Potential sah Muttonen dem Vernehmen nach insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. „Kasachstan ist grade sehr bemüht, seine Wirtschaft und seine Energieressourcen zu diversifizieren. Dabei setzt das Land besonders auf die Green Economy und ist auf der Suche nach verlässlichen Partnern mit dem entsprechenden Know How. Das ist eine Chance für Kärntner Unternehmen, die in diesem Bereich einiges zu bieten haben“, ist sich Muttonen sicher. Die kasachische Seite habe jedenfalls ein hohes Interesse an einer engeren Zusammenarbeit signalisiert, so Muttonen.

Eine wirtschaftliche Kooperation mit Kasachstan wäre also zumindest denkbar, auch wenn es offensichtlich unterschiedliche Meinungen zwischen Baumann und Muttonen gibt, wie nah oder fern ein solches Engagement im Allgemeinen zu liegen habe.

Kritik an autoritärem Präsidenten

Baumann zeigte sich auch verwundert, dass sich „die SPÖ-Abgeordnete gerade im politischen Umfeld des autoritären kasachischen Präsidenten Nasarbajew besonders wohlfühle, dem laut Berichten von Amnesty International auch Folter und der Einsatz von Gewalt gegen politische Andersdenkende nicht fremd seien“. Eingeschränkt seien in Kasachstan laut Baumann auch das Recht auf freie Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit. Baumann schließt ab: „Die SPÖ-Abgeordnete Muttonen solle sich lieber für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland einsetzen, als den Kontakt zu dubiosen Ost-Politikern zu suchen, so Baumann wörtlich.“

Die russische Regierung unter Wladimir Putin steht bei Amnesty International ebenfalls in der Kritik.

Kommentare laden

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen