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Politik - Villach
Bürgermeister Günther Albel, Vizebürgermeisterin Mag.a Dr.in Petra Oberrauner und Regionalstellenleiter des Klimabündnis Österreich Mag. Christian Salmhofer freuen sich über Villachs erfolgreiche Alternativen bei der Unkrautbekämpfung. © Stadt Villach / Oskar Höher

Gesund und ohne Giftstoffe:

Villach bleibt frei von Glyphosat

Villach – Die Stadt Villach verzichtet seit 2014 vollständig auf giftige Unkrautvernichter und setzt sehr erfolgreich Alternativen ein. Daran wird sich auch künftig nichts ändern. Villach bleibt frei von Glyphosat.

Verzicht seit 2014

„Seit 2014 verzichten wir als Stadt vollständig auf giftige Unkrautvernichter wie es Glyphosat eines darstellt und bekämpfen das Unkraut mit außergewöhnlicher Technik“, freut sich Bürgermeister Günther Albel über die erfolgreiche Alternative. „Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat tötet nicht nur Pflanzen, sondern wirkt sich gravierend auf Natur und Umwelt und damit auch auf uns Menschen aus. Das Mittel ist hoch umstritten, immerhin steht es unter anderem in Verdacht, Augen- und Hautreizungen hervorzurufen und das Krebsrisiko zu erhöhen. Deshalb werden wir in unserer Stadt auch künftig auf alternative Lösungen setzen, wenn es um die Bekämpfung von Unkraut geht. Giftstoffe haben dabei nichts verloren. Das ist mir enorm wichtig.“

Bienen dienen als Indikator

Vizebürgermeisterin Mag.a Dr.in Petra Oberrauner: „Glyphosat wird meist in Parks, bei Spielplätzen und anderen Orten, an denen Menschen unerwartet damit in Kontakt treten, eingesetzt. Wir verwenden eine Nassdampf- und Heißwasser-Hochdruckanlage, die sehr umweltfreundlich arbeitet. Damit kann man auch größere Flächen bearbeiten, für kleinere Bereiche wenden die Mitarbeiter eine Lanze an. Unsere Stadt ist frei von Giftstoffen, das belegen beispielsweise die Bienenvölker eindeutig. Bienen sind der erste Bioindikator bei Umweltveränderungen. Wo sie fliegen, ist alles in Ordnung.“

Vorreiterrolle im Alpen-Adria-Raum

Bei der Anschaffung der Nassdampf- und Heißwasser-Hochdruckanlage im Jahre 2014 übernahm Villach eine Vorreiterrolle im gesamten Alpen-Adria-Raum. Viele Kommunen zeigen sich seither interessiert und entsenden ihre Mitarbeiter, um sich von der außerordentlichen Wirkungsweise zu überzeugen. Die Anlage ist übrigens mobil und mit der Pritsche des Trägerfahrzeuges verschraubt. Dadurch lässt sie sich leicht auf- und abbauen. Das Fahrzeug steht im Herbst somit für den Winterdienst zur Verfügung.

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