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Regelmäßige Kontrollen:

Kampf gegen Villacher Dealer-Szene

Villach – Drei Drogentote in einer Woche - insgesamt sieben in der ersten Hälfte des Jahres in Kärnten: Eine schreckliche Nachricht jagt die Nächste.

Über 600 Patienten werden gerade in der Drogenambulanz behandelt. Diese Bilanz des ersten Halbjahres erreicht einen traurigen Rekord. Auch in Villach blüht der Handel.

Florierendes Geschäft

Der Schmuggel aus Slowenien nach Kärnten nimmt stark zu, immer wieder kommen neue Substanzen auf den Markt und vor allem Kokain und Heroin finden den Weg zu uns. Dementsprechend werden auch viele Verhaftungen durchgeführt – die Polizei nimmt Drogenmissbrauch sehr ernst. Auch die Politik setzt sich mit der Thematik intensiv auseinander: Der Klagenfurter Politiker Christian Scheider (FP) fordert sogar die Einberufung eines „Drogengipfels“.

Drogentote/Jahr

2010 – 10 Drogentote
2011 – 7 Drogentote
2012 – 10 Drogentote
2013 – 9 Drogentote
2014 – 8 Drogentote
2015 – 9 Drogentote
2016 – 11 Drogentote

Drogenverkauf in Villach

Gerade erst Anfang Juli wurde ein 48-jähriger Mann von Kriminalbeamten des SPK Villach im Zuge einer gerichtlich bewilligten Hausdurchsuchung wegen Verdacht des Verbrechens nach dem Suchtmittelgesetz festgenommen. Der Villacher ist seit Anfang 2016 verdächtig, gewerbsmäßig Cannabis, Kokain und Heroin in Verkehr gesetzt und Cannabis (im Kilobereich) selbst in seinen Kellerräumlichkeiten erzeugt zu haben. Auch afghanische Drogendealer gingen der Exekutive kürzlich ins Netz.

Verschärfte Kontrollen?

Dass die Villacher Polizei die Problematik nicht auf die leichte Schulter nimmt, konnte heute Abend  ein 5min.at-Leser beobachten. Entlang der Draupromenade in Villach wurden  Personen strichprobenartig auf Drogenbesitz hin kontrolliert. Gut so – es bleibt zu hoffen, dass diese traurigen Nachrichten in Zukunft abnehmen werden…

„Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse fordere ich die Abhaltung eines Drogengipfels in Villach. Exekutive, Stadtsenat, Verwaltung und zuständige Jugendeinrichtungen sollen dabei zu Wort kommen, um geeignete Maßnahmen und Strategien auszuarbeiten. Jeder Drogentote ist einer zu viel“, kommentiert Peter Weidinger den Vorfall.

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