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Die Gäste des CS underground mussten sich nicht lange auf die Tanzfläche bitten lassen. © Carinthischer Sommer

Zweifache Eröffnung des Carinthischen Sommers 2017:

Festreden und ausgelassene Stimmung

Villach – Gleich zweimal wurde der Carinthische Sommer 2017 vergangenes Wochenende eröffnet. Bei der offiziellen Eröffnung am gestrigen Sonntag wurden Fest- und Lobesreden über die Veranstaltung gehalten. Bei CS underground am Samstag wurde in ausgelassener Stimmung getanzt.

Eröffnung - © carinthischersommer.at

Zwölfjährige Britin eröffnet den Carinthischen Sommer

Mit Alma Deutscher, einer zwölfjährigen britischen Komponistin, Pianistin und Geigerin, die mit dem Wiener KammerOrchester ihr österreichisches Konzertdebüt gab, wurde gestern der Carinthische Sommer 2017 eröffnet. Das Musik- und Kulturfestival steht heuer unter dem Motto „nicht genug geküsst“ und bietet bis 26. August Klassik, Jazz und Crossover.

Vertrautes + Neues

„Das Programm trägt die Handschrift von Intendant Bleck, der bei seinem Antreten angekündigt hat, eine Symbiose zwischen Vertrautem und Neuem schaffen zu wollen“, sagte LH Kaiser. Er verwies auf eine weitere Symbiose in Bezug auf das Ziel, ganz Kärnten zur Bühne für den Carinthischen Sommer werden zu lassen: „Villach und Ossiach werden immer Fixpunkte des CS sein, aber die Breite des Landes ist eine wertvolle Ergänzung dessen, was den Carinthischen Sommer ausgemacht hat und von Villach und Ossiach ausgehend immer ausmachen wird“

„Das Pre-Opening am Samstag hat einen weiteren Akzent gesetzt und das Versprechen von Intendant Bleck wahr gemacht, das Festival für jedermann und in alle Richtungen zu öffnen.“, so Ossiachs Bürgermeister Johann Huber.

„Die großen Wünsche für den Carinthischen Sommer sind Außerordentlichkeit, künstlerische Unverwechselbarkeit und Leichtigkeit, die uns Menschen ins Fliegen bringt“, sagte Intendant Bleck. Das Programm sei vielschichtig und umfasse unter anderem Klassik, Jazz, Volksmusik, Rap und Kirchenmusik. „Ich bin überzeugt, dass der Carinthische Sommer ganz Kärnten gehört“, so der Intendant.

CS underground

Im Gegensatz zur offiziellen Eröffnung am Sonntag, gab es beim Pre-Opening in der Villacher Brauerei keine Festreden sondern ausschließlich ausgelassene Stimmung. Bei CS underground, der ersten Crossover-Music-Party des Carinthischen Sommers Samstagnacht, feierte ein begeistertes Publikum mit dem Carinthischen Sommer. Damit hat das Musikfestival sein Spektrum neuerlich erweitert und Musik näher zu den Menschen gebracht.

[dunkelbunt] und Megaloh als Highlights

Ausgelassene Stimmung, beste Musik und fröhliche Menschen aller Altersgruppen im Innenhof und im Sudhaus-Keller am Vorabend des offiziellen Festakts zur Eröffnung des Carinthischen Sommers, das war CS underground. [dunkelbunt] live mit seinen „Balkan Beats“ und der deutsche Rapper Megaloh zählten zu den Höhepunkten. Sie mussten das Publikum nicht lange bitten, auf die Tanzfläche zu kommen. Im Keller sorgten unter anderem der Drummer Lukas König und Jorge Sánchez-Chiong, aka JSX, für Stimmung. Die beschwingte Party dauerte bis in die Morgenstunden.

Einheimische KünstlerInnen

Auch zehn Künstlerinnen und Künstler aus Kärnten hatten die Chance ergriffen, im Rahmen des renommierten Musikfestivals aufzutreten. Gemeinsam mit dem Pianisten Marino Formenti präsentierten sie im Laufe des Abends ihre Nummern, die sie zuvor in den „Eclectic Music Labs“ erarbeitet hatten, und überraschten mit Originalität.

„Ich freue mich, dass CS underground gleich von Beginn an so gut angenommen wurde“, sagt Intendant Holger Bleck, der die Idee zu diesem Format hatte. „CS underground bedeutet nicht, Traditionen des Carinthischen Sommers über Bord zu werfen, sondern Neues hereinzuholen und Menschen anzusprechen, die bisher mit dem Carinthischen Sommer nichts oder nur wenig anfangen konnten.“

CS underground soll auch in den nächsten Jahren seinen Platz im Festivalkalender bekommen und könnte sich somit zu einer neuen Tradition des Carinthischen Sommers entwickeln.

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