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Etwa 80 Mitarbeiter der KNG arbeiten an der Stromversorgung für die Kärntner Gebiete. Trotzdem werden ein paar Haushalte erst morgen wieder damit versorgt sein. © pixabay.com

Etliche über Nacht ohne Strom:

Immer noch 6.000 Haushalte im Dunkeln

Kärnten – Das starke Unwetter heute Nachmittag zog in großen Teilen Kärntens auch enorme Störungen im Stromnetz mit sich. Wir berichteten bereits über die Versuche der KNG (Kärntner Netz GmbH), die Probleme zu beheben. Vorraussichtlich werden jedoch ein paar Haushalte erst morgen wieder mit Strom versorgt sein.

Laut Robert Schmaranz, Leiter der Netzführung bei der KNG, zogen die Stromausfälle geographisch mit dem Unwetter mit. Begonnen im Spittaler Bereich zogen sie mit dem Gewitter über das Drautal und Gailtal über das Gurktal bis in die Spitze im Lavanttal.

6.000 Haushalte im Dunkeln

Letzter Zeit hat sich das Unwetter jedoch stabilisiert. In ganz Kärnten sind aufgrund des starken Unwetters immer noch 6.000 Haushalte unversorgt. Vorallem die nördliche Hälfte Kärntens ist von den Stromausfällen betroffen. Der südliche Teil Kärntens wurde weitestgehend verschont.

Momentan sei laut Robert Schmaranz ein weiteres Unwetter auf dem Weg in unsere Richtung. Ob dies jedoch weitere Stromausfälle bedeutet, kann der Leiter der Netzführung nicht sagen.

Bis Morgen ohne Strom

In etwa 80 Mitarbeiter sind mit der Behebung der Stromausfälle bei der KNG beschäftigt. Trotzdem werden es bis morgen Früh nicht alle Gebiete schaffen am Netz zu sein. „Der Großteil der Kunden kann heute noch wiederversorgt werden. Wieviele bis morgen ohne Strom bleiben werden kann ich jedoch nicht abschätzen“, so Schmaranz. Das gesamte Bleiberger Hochtal ist derzeit noch unversorgt. Ebenso in den Bereichen um Döplitsch, Fresach und Afritz sind immer noch einige Menschen ohne Strom.

 

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