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Das Segelboot von Nationalrat Wendelin Mölzer löste sich heute und trieb am Ossiacher See während des Sturmes. © KK

Boot löste sich:

ÖWR Sattendorf rettet Mölzer-Segelboot

Ossiacher & Faaker See – Das war nicht nur ein stürmischer Tag für unsere Feuerwehren und Einsatzkräfte zu Lande, sondern auch für die Österreichische Wasserrettung. Mehrere Einsätze bescherte das Unwetter den Wasserrettern am Ossiacher See und Faaker See. Am Ossiacher See löste sich sogar ein Segelboot und trieb im stürmischen Wasser umher. Der Eigentümer: FPÖ-Nationalrat Wendelin Mölzer.

„Es gabe eine Sturmwarnung für den See mit gleich zwei Einsätzen rund um eine Surfer der in Seenot geraten ist sowie einem weiteren Surfer der abgängig gemeldet wurde im Bereich Ossiach“, schildert Helmut Weissensteiner von der ÖWR Sattendorf. Im Zuge der Kontrollfahrt wurde der ÖWR dann darauf aufmerksam gemacht, das ein 8 Meter langes Segelboot auf dem See treibt. „Das Boot war an einer Boje befestigt, hat sich anscheinend gelöst und ist auf den See getrieben. Als der Wind nachgelassen hat, konnten wir das Boot innerhalb von 30 Minuten wieder eingefangen und bergen.“

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Heute wurden wir zu mehreren Einsätzen gerufen. Segelboot löste sich vom Anker und trieb im Ossiacher See.

Posted by ÖWR Sattendorf on Sonntag, 6. August 2017
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Mölzer will sich erkenntlich zeigen

„Wendelin Mölzer bedankte sich, dass wir sein Segelboot hereinbringen konnten und will sich bei der ÖWR Sattendorf auch erkenntlich zeigen“, schildert Weissensteiner. Auch auf Facebook postet der Nationalrat seinen Dank an die Sattendorfer Boots-Retter!

Zahlreiche Alarmierungen auch am Faaker See

Nach der heutigen 53. Seeüberquerung mussten die Einsatzkräfte der Wasserrettung Faaker See zu diversen Einsätzen sowie Alarmeinsätzen ausrücken: Vor der Steganlage eines örtlichen Beherbergungsbetriebs war eine teure Kette versunken, die von unseren Tauchern aber rasch gefunden werden konnte. Auf der Faaker-See-Insel wurde eine Person von einer Wespe im Mundraum gestochen. Gemeinsam mit den eintreffenden Sanitätern vom Roten Kreuz (RK) rückten wir mit dem Rettungsmotorboot zur Insel aus. Der Patient wurde anschließend wieder an Land gebracht. Die weitere Behandlung erfolgte vom RK.

Unwettereinsätze

Im Zuge der Sturmwarnfahrt mussten zahlreiche Wassersportler und Boote geborgen werden. Des weiteren wurde von der Zentrale aus ein Surfer beobachtet, der augenscheinlich nicht mehr vorwärts kam. Auch diesem eilten die Retter zu Hilfe. Später erfolgte noch die Alarmierung der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) wegen eines defekten E-Bootes. Dieses wurde samt Besatzung wieder zu einem Campingplatz zurückgeschleppt. Am Abend meldete dann noch ein örtliches Privatstrandbad, dass ein Surfer in Seenot sei. Binnen kürzester Zeit war auch hier ein Einsatzteam vor Ort. Die Hilfe wurde aber nicht benötigt, die Person war bereits im Flachwasserbereich.

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