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Politik - Villach & Klagenfurt
Das Engagement der freiwilligen Helfer, das schlimmste Leid vor Ort zu lindern, kann man laut SPÖ Landesparteivorsitzender LH Peter Kaiser gar nicht hoch genug schätzen. © ÖRK/Kellner Thomas

Parteien fordern:

„Freiwilliges Engagement gehört gefördert!“

Villach-Klagenfurt – Gegen die Überflutungen kämpfen, Keller auspumpen und Straßen freibekommen- Das sind die Aufgabenbereiche in denen hunderte freiwillige Helfer in den letzten Tagen in ganz Österreich tätig sind. Durch die starken Gewitter, die auch in vielen Teilen Kärntens große Schäden verursacht haben, waren auch in unserer Region etliche Helfer freiwillig am Werk, um das schlimmste Leid vor Ort zu lindern und zu helfen. Die Kärntner SPÖ fordert nun zusätzliche Urlaubstage für die freiwilligen Helfer. Die BZÖ möchte eine "Ehrenamtskarte" einführen.

„Gerade Anfang dieser Woche haben wir in Kärnten eine furchtbare Naturkatastrophe miterleben müssen. Mehrere tausend Feuerwehrleute waren mehrere Tage im Einsatz, um den Menschen vor Ort zu helfen. Mehr als 100 Feuerwehren mit über 1.100 Helfern rückten 280 Mal aus, um Überflutungen zu bekämpfen, Keller auszupumpen und Straßen freizubekommen. Ihnen gilt unser größter Dank. Ihr großteils freiwilliges Engagement, das schlimmste Leid vor Ort zu lindern, kann man gar nicht hoch genug schätzen“, bedankt sich SPÖ Landesparteivorsitzender LH Peter Kaiser noch einmal ausdrücklich bei allen Helfern. Auch BZÖ-Kärnten Landesobmann Helmut Nikel meint: „Den vielen kleinen und mittelständische Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für die Hochwasserhilfe freigestellt haben, gebührt vollste Anerkennung“.

Drei zusätzliche Urlaubstag und Eherenamtskarte

Die SPÖ fordert, wie auch im „PLAN A“, drei zusätzliche Urlaubstage für freiwillige Helfer. Mit der Schaffung eines Entgeltfortzahlungsfonds könnte den Betrieben die entfallene Arbeitszeit ausgeglichen werden, die ArbeitnehmerInnen würden ihre Löhne und Gehälter ganz normal weiter erhalten und müssten nicht ihren Erholungsurlaub dafür verwenden. So zumindest die SPÖ.

Das BZÖ fordert eine einheitliche Dienstfreistellung samt Lohnfortzahlung -Pensionsanrechnungsmöglichkeiten, Gratisimpfungen, Eintrittsermäßigungen bei öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Bädern, öffentliche Freizeiteinrichtungen, Bildungseinrichtungen, etc. Sowie Preisnachlässe bei Unternehmen, die sich beteiligen wollen. 

„Firmen, die den Einsatz in Hilfsorganisationen ermöglichen, sollen – bei längerer Abwesenheit ihrer Mitarbeiter – die volle Abgeltung der Lohnkosten ersetzt bekommen. Mein Dank gilt allen Freiwilligen für ihre Solidarität“, schließt Nikel, der selbst Löschmeister der Freiwilligen Feuerwehr Grafenstein ist.

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