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© STADT VILLACH/NATURPARK

Für Jung und Alt:

Unser Naturpark Dobratsch ist der Gipfel!

Dobratsch – Umfangreiche Besucherbefragungen im Juli 2017 bestätigen: Der Naturpark Dobratsch kommt bei seinen Besucherinnen und Besuchern aller Altersgruppen hervorragend an. Einheimische wie Urlauber sind gleichermaßen von dem Angebot begeistert. „99 Prozent aller Befragten geben dem Naturpark sogar die Note sehr gut!“, freuen sich Bürgermeister Günther Albel und Naturparkreferentin Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner.

Diese Ergebnisse können sich sehen lassen: 99 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Naturpark-Studie bewerten den Dobratsch mit „sehr gut“, das Winterangebot im Naturpark bringt es sogar auf sensationelle 100 Prozent Zufriedenheit. Und: Die Gäste sind strikt gegen Massentourismus und wünschen sich eine Verortung, sprich: ein Informationszentrum.

Albel: „Dobratsch ist ein Erfolgsprojekt“

„Wie bereits in den vergangenen Jahren haben wir heuer wieder eine Gästebefragung durchgeführt“, schildert Naturparkreferentin Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner. „Es geht uns um die Beliebtheit und Weiterentwicklung des Naturpark Dobratsch.“ Jacqueline Müller, Bakk., Naturpark-Praktikantin der Stadt Villach, widmete sich dem Thema. „Diese Fakten und Meinungen sind sehr wichtig für uns“, versichert Bürgermeister Günther Albel. „Der Dobratsch ist ein Erfolgsprojekt. Das beweist er uns in seinem 15. Bestandsjahr erneut sehr eindrucksvoll.“

2. Der Naturpark Dobratsch ist ein Erfolgsprojekt und bei den Gästen sensationell beliebt. - © STADT VILLACH/NATURPARK

Darmann: „Kulturlandschaft erhalten“

Auch der für den Naturpark zuständige Landesrat Mag. Gernot Darmann zeigt sich höchst erfreut: „Als Naturparkreferent des Landes Kärnten freut es mich besonders, dass der Naturpark Dobratsch sowohl im Winter als auch im Sommer die Gäste mit seinen vielen ´Naturhighlights´ derart begeistern kann. Seitens des Landes haben wir als klares Ziel, unsere Kulturlandschaft zu schützen und für die kommenden Generationen zu erhalten. Der Naturpark Dobratsch stellt eine Modellregion dar, die ihresgleichen sucht.“

Zufriedenheit auch in Nötsch

Der Nötscher Bürgermeister Dipl.-Ing. Alfred Altersberger ist ausgesprochen zufrieden mit den Ergebnissen der Studie: „Es ist uns gelungen, hier Kunst, Kulinarik, Kultur und Natur in einem Projekt, dem Naturpark, perfekt zu bündeln. Schön auch, dass alle Gemeinden rundum an einem Strang ziehen.“ Bad Bleibergs Bürgermeister Christian Hecher erklärt. „Für unsere Gemeinde, die sich hier im Naturpark sehr aktiv und engagiert einbringt, ist das hochwertige Angebot eine wertvolle Ergänzung.“ Und Arnoldsteins Gemeindechef Erich Kessler kennt das Erfolgsrezept: „Wir alle hier leben den Naturpark. Das spüren die Gäste, es ist ein authentisches Produkt, um das sich alle Gemeinden rund um den Dobratsch engagiert bemühen, die Stadt Villach ist die Lokomotive.“

Bürgermeister Günther Albel und Naturparkvorsitzende Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner - © STADT VILLACH/NATURPARK

Die erfreulichen Ergebnisse

99 Prozent aller Befragten gefällt unser Naturpark „sehr gut (67 Prozent) bis gut (32 Prozent)“. Besonders beliebt sind die Sonnenwege und Relaxliegen am Rosskofel, die Aussichtsplattform „Skywalk“ am Parkplatz 6, der Spielplatz Rosstratte, die Gams- und Gipfelblick-Plattform sowie der 10er Aussichtsberg. 

100 Prozent aller Interviewten lieben den Winter im Naturpark: All diejenigen, die den Naturpark Dobratsch auch im Winter besuchen, sind mit dem Angebot vollstens zufrieden (84 Prozent „sehr gut“ und 16 Prozent „gut“). Am besten kommen die verschiedenen Winterwanderwege, das Sonnenbaden und der Rodelhügel bei der Rosstratte an.

Mehr Ergebnisse aus der Studie


Die Wissensvermittlung im Naturpark Dobratsch sollte laut 77 Prozent der Befragten am besten über Schautafeln erfolgen. An zweiter Stelle werden die Naturpark Ranger genannt. Fast 70 Prozent wollen ein Informationszentrum: Darin würden sich die Besucherinnen und Besucher alle wesentlichen Informationen zum Gebiet, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Naturpark und zu den verschiedenen Wanderrouten wünschen. Viele wünschen sich auch ein interaktives Programm für Kinder.

Shuttlebus kommt sehr gut an: Die Befragten, die den Shuttlebus nutzen, sind mit der Preisgestaltung des Shuttlebus durchgehend zufrieden (ausschließlich Bewertungen mit „sehr gut“ und „gut“). Bei den Abfahrtszeiten besteht noch Raum für Verbesserungen.

Tier-, Pflanzen- und Wasserschutz von größter Bedeutung: Den Befragten sind die Themen Tier- und Pflanzenwelt (100 Prozent) und Wasserschutz (97 Prozent), gefolgt von den Bereichen Wandern und Wissensvermittlung besonders wichtig.

Radfahren im Naturpark polarisiert: Das Radfahren wird ambivalent gesehen, so halten es einige Befragte, die teilweise auch selbst gerade mit dem Rad unterwegs waren, für wichtig, andere sehen darin jedoch eine Gefährdung der Wanderer und finden, dass das Radfahren in einem Naturpark nichts verloren habe.

Klimawandel

Natur- und Bergtourismus profitieren vom Klimawandel: Die Zukunftschancen im Naturpark Dobratsch werden für die Natur und die Entwicklung des Naturraums am optimistischsten bewertet (59 Prozent „sehr gut“ und 33 Prozent „gut“) und auch der Tourismus wird nach Meinung der Befragten weiterhin eine positive Entwicklung erfahren. Letzterem wird laut einzelnen Aussagen zukünftig eine hohe Bedeutung zukommen, da andere Destinationen als Folge der Klimaerwärmung im Sommer zu heiß werden und es am Berg angenehm kühl ist. Außerdem wird ein Urlaubsaufenthalt in Österreich zunehmend bevorzugt, da die politische Lage in anderen Ländern einige beunruhigt.

Kein Massentourismus

Im Naturpark kein Massentourismus erwünscht: Vielen ist bei der Weiterentwicklung des Naturparks wichtig, dass dieser nicht zum Schauplatz für Massentourismus wird und wünschen sich in dieser Hinsicht eine Lenkung und auch Begrenzung der Besucherzahlen, sollten gewisse Kapazitäten überschritten werden. „Damit haben die Befragten sehr wichtige Bereiche angesprochen, da sich der Naturpark aktuell intensiv mit den Themen Besucherlenkung und Kapazitätsbelastungsgrenzen auseinandersetzt“, erklärt Naturparkreferentin Vizebürgermeisterin Dr.in Petra Oberrauner.

Gute Ideen

Spannende Ideen der Befragten: Zum Thema Wissensvermittlung kam die Idee, an den Schildern QR-Codes anzubringen, sodass die Gäste mittels einer App auf Informationen zugreifen können und diese gegebenenfalls zu Hause noch nachlesen können. Weiters wurde der Wunsch geäußert, mehr Bänke, vor allem für ältere Leute, und Akkuladestationen für Elektrofahrzeuge zu installieren. „Der Naturpark Dobratsch ist sehr bemüht, die genannten Punkte auch umzusetzen“, versichert Bürgermeister Günther Albel. „Wir werden als Stadt unseren Beitrag dazu gern leisten.“

Info

Termin: Am Dienstag, 15. August, dem Maria Himmelfahrtstag, findet auf dem Dobratsch traditionell der Kirchtag statt.  

naturparkdobratsch.at

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