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Leute - Villach
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Veranstaltung

Herr Kofler und seine „Frechheiten mit Witz“

Villach – Was darf Karikatur und was darf sie nicht? Dieser Frage geht Wolfgang Kofler mit seinen Karikaturen nach. Gemeinsam mit Fritz Jergitsch von der „Tagespresse“ und dem Stand-Up-Comedian David Stockenreitner stellt er sich anlässlich der Vernissage einer Podiumsdiskussion.

Wolfgang Kofler übertreibt, spitzt zu, stellt ironisch-satirische Sachverhalte dar. Nachdenken, Staunen und vor allem Lachen soll man können, wenn man die Grafiken betrachtet. Er verwendet dazu ein neues Medium. Gezeichnet wird nämlich unmittelbar mit dem Finger auf dem Handy-Display. Anlass dazu geben Tagesgeschehen ebenso wie Themen, die Kofler schon längere Zeit beschäftigen.

Podiumsdiskussion: Was darf Karikatur?

Anlässlich der Vernissage diskutieren auch am Podium Fritz Jergitsch (Erfinder der Tagespresse), Wolfgang Kofler (Karikaturist) und David Stockenreitner (Nachwuchs Comedian und Gewinner des „Bruno-Gironcoli-Förderpreis“) darüber, was Karikatur darf. Fragen sich, warum bei Karikatur und Satire die Pressefreiheit immer mehr eingeschränkt wird. Ob sich Satiriker in ihrer Themenwahl einschränken sollen und wohin das Genre Karikatur überhaupt gehört, zum Journalismus oder doch zur Kunst.

Veranstaltung

WAS:          Herr Kofler „Frechheiten mit Witz“
                    Vernissage und Podiumsdiskussion
                    mit Fritz Jergitsch („Tagespresse“) und
                    Stand-Up-Comedian David Stockenreitner

WANN:       Dienstag, 22. August, 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
23. August bis 15. September
Mo. — Do., 8 – 12 u. 13 – 16 Uhr, Fr., 8 – 12 Uhr

WO:             Dinzlschloss (Schlossgasse 11)

INFOS:        Abteilung für Kultur, T: 0 42 42 / 205-3400

Vorstellung der Teilnehmer

Wolfgang Kofler

Der Villacher Wolfgang Kofler ist studierter Politik- und Kommunikations-wissenschafter sowie diplomierter Grafiker. Er war freier Journalist für die „Kleine Zeitung“, die „Münchner Tageszeitung“, „Hamburger Morgenpost“ u.a., bevor er mehrere Jahre lang den „Kärntner Monat“ leitete.

Er war Chefredakteur vom „ExtraDienst“, dem führenden Magazin für Kommunikations-Branchen, und wechselte danach als Chef des Ressorts „Leute“ zu „News“. Bei der „Kleinen Zeitung“ führte Kofler drei Jahre lang die Regionalberichterstattung. 2011 wurde er zu Österreichs Magazin-Chefredakteur des Jahres gewählt.

2015 stellte er sein Buch „Früher war ich jünger“ vor, das „41 Kurzgeschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes“ beinhaltet. Derzeit ist Herr Kofler Redaktionsleiter der Kärntner Woche in Villach, schreibt für meinbezirk.at und widmet sich seinen Karikaturen.

Fritz Jergitsch

Die Website „Tagespresse“ wurde im Mai 2013 von Friedrich Jergitsch (* 1991 in Wien) nach dem Vorbild der US-amerikanischen Website The Onion und der deutschsprachigen Website Der Postillion gegründet. Zuvor maturierte er am Meidlinger Gymnasium Rosasgasse und absolvierte ein Bachelor-Studium am University College in Utrecht, welches er 2013 mit Spezialisierung auf Volkswirtschaft und Politik und einer Bachelorarbeit über Alternativen zum Patentsystem abschloss. Ein EU-Vorschlag zur Saatgutverordnung brachte ihn dazu, satirische Texte zu schreiben und so die Regulierungswut der EU zu kritisieren. Die Texte veröffentlichte er schließlich in einem Blog und später auf der eigenen Website. Die sarkastischen Meldungen und fiktiven Politiker-Aussagen fanden in weiterer Folge über soziale Medien rasch Verbreitung.

David Stockenreitner

David Stockenreitner (* 1990 in Villach) Erste Erfahrungen im Bereich Stand-Up Comedy vor nunmehr 3 Jahren auf diversen Open Mics (offene Bühne) in Wien gesammelt – in deutscher und englischer Sprache. Mittlerweile mehrere Kurzauftritte pro Woche und einmal im Monat eine Vorstellung seiner Solo-Show „STUHL. BITTE.“ Auftritte ebenso in Salzburg, München, Berlin und Bratislava. Stockenreitner lebt seit gut fünf Jahren in Wien. Der junge Kärntner wollte eigentlich immer Kabarettist werden. Er kann aber weder Schauspielen noch singen (sagt er von sich selbst). Er beherrscht auch kein Instrument. Außerdem gehen ihm die „Zustände unserer Gesellschaft“ ein bisschen am Arsch vorbei – keine guten Voraussetzungen fürs Kabarett meint er. Trotzdem geht er auf die Bühne. Mit schwarzem Humor, Zynismus und ganz viel Liebe.

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