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Wegen fahrlässiger Tötung

Nach tödlichem Unfall: Staatsanwalt ermittelt

Gerlitzen – Die Nachricht über den tragischen Unfall auf der Gerlitzen, bei dem ein 5-jähriger Bub verstarb, bewegte gestern viele Leserinnen und Leser. Aus bislang noch ungeklärter Ursache stürzte eine 80 Kilogramm schwere Holzfigur auf den Jungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.

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Vor einer Almhütte waren insgesamt zwei Holzfiguren aufgestellt. Eine stellt einen Kobold dar, die andere einen Bären. Der 5-Jährige blieb interessiert beim Kobold stehen, während seine Mutter und die Großeltern bereits weitergingen. Die 160 cm hohe und 80 kg schwere Holzfigur kippte aus bislang ungeklärter Ursache auf den Jungen. Noch am selben Tag erlag er im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Er hatte ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

Hilfe war sofort zur Stelle

„Von einer nahen Almhütte sind sofort drei Ärzte und eine Krankenschwester, die zufällig dort waren, zum Unfallort gekommen“, erklärt ein Polizeibeamter gegenüber dem „Standard“. Ein Gutachter soll am Unfallort ein Gutachten erstellen. Nach ORF-Informationen seien aber die Holzfiguren sehr leicht umzuschmeißen gewesen. Nun muss geklärt werden, wer für die Figuren verantwortlich ist.

Besonders tragisch: Beide Skulpturen waren bis vor drei Jahren vor der „Pöllingerhütte“ im Boden verankert, berichtet der ORF. Wegen eines morschen Sockels – der entfernt werden musste – wurden sie allerdings vor dem Almmuseum platziert, wo es gestern schließlich zu dem tödlichen Unfall kam. An eine erneute Verankerung dachte wohl niemand.

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