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Nach Facebook-Beiträgen:

Das Aus für „Kuhmentare“ im ORF?

Villach – Jeder kennt ihn als EU-Bauern vom Villacher Fasching. Kabarettist Manfred Tisal sah sich nach seinen Facebook-Beiträgen über Asylwerber heftiger Kritik ausgesetzt, erntete aber auch Zustimmung. Nachdem er Flüchtlinge auf Facebook als "Sozialschmarotzer", die "über uns herfallen" bezeichnet hatte, stellte der ORF nun die Zusammenarbeit ein - seine "Kuhmentare" werden vorerst nicht mehr über den Bildschirm flimmern.

 1 Minuten Lesezeit (165 Wörter) | Änderung am 29.08.2017 - 14.08 Uhr

Manfred Tisal fand auf Facebook deutliche Worte – und muss nun die Konsequenzen tragen. Asylwerber betitelte er in einem Beitrag als „Sozialschmarotzer“. Diese würden über Österreich herfallen und würden eine Mindestsicherung „nicht verdien[en“]. Zudem bekämen diese alles umsonst. Selbst gibt er zu: „Mich frisst ein bisschen der Neid.“ Der ORF nahm daraufhin seine „Kuhmentare“ vorerst aus dem Programm, berichtet die Kleine Zeitung. Für eine Stellungnahme war Tisal bisher nicht erreichbar.

„Gerüchte über Gratis-Smartphones für Flüchtlinge halten sich seit Jahren. Die FPÖ hatte dazu sogar eine parlamentarische Anfrage gestellt. Das Gerücht erwies sich jedoch als faktisch unwahr“, berichtet der Standard. Weitere Mythen und Fakten zum Thema Asyl findet ihr hier.

Ob Tisal auch in den kommenden Jahren „EU-Bauer“ beim Villacher Fasching bleiben wird, ist noch unbekannt.

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