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Die generelle Aufgabe beim Ranch-Roping besteht darin, einen Rinderdummy mit dem Lasso (vom Pferd und/oder vom Boden aus) aus vorgegebener Entfernung am Kopf, an der Hüfte oder an den Hinterbeinen zu fangen. © Ranch-Roping.at

Villacher als neuer Staatsmeister

Lasso werfen wie die spanischen Cowboys

Pogöriach – Cowgirls und Cowboys trafen sich am 26. August 2017 am Faaker See zur Staatsmeisterschaft im Ranch Roping. Der Villacher Alexander Habernig konnte sich dabei erstmalig gegenüber den anderen Teilnehmern behaupten.

Eine Woche vor dem bekannten Harleytreffen trafen sich Cowgirls und Cowboys aus fast ganz Österreich am Waldrainhof bei der Familie Fleischhacker in Pogöriach/Faaker See. Dort wurden Ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Rope (Lasso) getestet. Auch wenn die Teilnehmer im Bewerb Konkurrenten sind, geht es in erster Linie um das Treffen Gleichgesinnter und den großen gemeinsamen Gedanken der Ranch Roping Familie zu leben.

Vom Greenhorn bis zum Vaquero

In 6 verschiedenen Kategorien (von Greenhorn bis zur höchsten Klasse „Vaquero“) konnten sich die Cowgirls und Cowboys herausfordern. Auch ein LadiesCup wurde ausgetragen.
Die generelle Aufgabe bestand darin, einen Rinderdummy mit dem Lasso (vom Pferd und/oder vom Boden aus) aus vorgegebener Entfernung am Kopf, an der Hüfte oder an den Hinterbeinen zu fangen. Hier greifen die Roper auf ca. 30 verschiedene Würfe zurück, welche im Allgemeinen bei der Arbeit der Cowboys auf einer Ranch größtenteils Anwendung finden.

Ein Villacher als neuer Staatsmeister

In der Gesamtwertung konnte sich heuer erstmals der Villacher Alexander Habernig den Titel des österreichischen Staatsmeisters im Ranch Roping nach Kärnten holen. Den zweiten Platz holte sich Josef Wimmer (NÖ) gefolgt von Leo Untermayer (NÖ) am dritten Platz.

Aus Kärntner Sicht ein voller Erfolg. So konnte der jüngste Teilnehmer, Georg Flaschberger (K) den Greenhornbewerb für sich entscheiden. Evelyn Schatzmayr, ebenfalls aus Kärnten, gewann den Bewerb „Advanced“ und den LadiesCup.

Das Richterteam kam auch aus Österreich. Peter Mittelberger (V) und Hoerby Mende (NÖ), beide mehrfache österreichische Meister und Europameister im Ranch Roping verfolgten gespannt die einzelnen Bewerbe.

Was ist Ranch Roping?

Beim Ranch Roping geht es um den gefühlvollen, vielfältigen, präzisen und technisch anspruchsvollen Umgang mit dem Rope. Das vorsichtige Platzieren der vielen unterschiedlichen Würfe (sie richten sich nach dem jeweiligen Standort des Werfers zur Position des zu fangenden Tieres) ist unabdingbar, um das Tier nicht in Unruhe zu versetzen. Die Vielfalt der Wurfmöglichkeiten (ca. 30 unterschiedliche Würfe) unterscheidet das Ranch Roping vom Lasso werfen auf z. B. Rodeos, wo im Allgemeinen mit lediglich drei verschiedenen Würfen gearbeitet wird.

Woher kommt das Ranch Roping?

Die Geschichte des Ranch Ropings führt bis zur spanischen Eroberung des heutigen Mexikos zurück. Die Entwickler des Ranch Ropings erkannten damals, dass sie ihr Seil (rope) entsprechend dem Standort und der Bewegung des zu fangenden Tieres in unterschiedlicher Weise abwerfen mussten.
Die Wurftechniken sind davon abhängig, ob die Hörner, der Kopf, die Vorder- oder die Hinterbeine der Rinder gefangen werden müssen. Nur noch wenige alte Cowboys wussten auf diese vielfältige Art und Weise mit dem Lasso umzugehen. Sie gaben ihr Wissen an junge Cowboys weiter, die die Kunstfertigkeit und die verschiedenen Würfe des Ranch Ropings ebenfalls weitergaben und dadurch bis heute erhielten.

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