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Maxi (4) ist dringend auf der Suche nach einem passenden Spender © KK

Große Typisierungsaktion

Ganz Kärnten hilft dem kleinen Maxi

Kärnten – Das Schicksal des kleinen Maxi (4) berührt seit Monaten ganz Österreich. Schon sein Bruder litt an der seltenen Erbkrankheit „Septische Granulomatose“. Während dieser jedoch einen Spender für eine lebensrettende Stammzellspende fand, warten die Eltern seit Monaten auf die erlösende Nachricht, dass auch für Maxi ein Spender gefunden wurde.

Bis jetzt haben sich schon über 13.000 Menschen in ganz Österreich für Maxi typisieren lassen, in der Hoffnung, als Lebensretter für ihn in Frage zu kommen. Doch bis jetzt hat noch keiner für ihn gepasst. Sein genetischer Zwilling läuft noch irgendwo herum und weiß gar nicht, wie wertvoll er für Maxis Leben ist, denn er oder sie ist noch nicht typisiert.

So geht’s

Dabei ist eine Typisierung recht einfach: Bei einer der vielen Aktionen wird ein kleines Röhrchen Blut abgenommen und ins Labor geschickt. Dort werden die sogenannten HLA-Merkmale ermittelt, die dann anonym in einer weltweiten Datenbank gespeichert werden. Sobald man für einen Patienten passt, wird man von „Geben für Leben“ kontaktiert und kann nach einem umfassenden Gesundheitscheck seine gesunden Stammzellen spenden – und im besten Fall ein Leben dadurch retten.

Hintergrundinfos


Die Spende selbst wird in 80% der Fälle als Stammzellspende durchgeführt. Dabei werden die körpereigenen Stammzellen zuerst zu einer Überproduktion angeregt und dann aus dem Blut gefiltert, ähnlich einer Blutwäsche / Dialyse. Danach sind wieder gleich viele Stammzellen im Körper vorhanden wie vor der Spende.

In rund 20% der Fälle wird eine Knochenmarkspende durchgeführt. Diese wird oft mit dem Rückenmark verwechselt, hat jedoch nichts damit zu tun. Nach einer leichten Vollnarkose wird aus dem Beckenkamm etwas konzentriertes Knochenmark punktiert. Dieses wird vom Körper sogleich nachproduziert. Es kann sein, dass im Anschluss für ein paar Tage ein blauer Fleck zu sehen ist. Dieser ist jedoch ein geringer Preis, den die meisten Menschen gerne für ein Menschenleben zu zahlen bereit sind.

Nächste Typisierungsaktion am 30. September

In Kärnten fand am 2. April 2017 in Wolfsberg bereits eine große Typisierungsaktion statt und war ein voller Erfolg! 1.104 Menschen ließen sich in wenigen Stunden für Maxi und alle anderen Patienten typisieren, die auf eine lebensrettende Stammzellspende warten.

Die nächste Kärntner Aktion folgt bereits am 30. September in Bad Bleiberg. Eine engagierte Frau wurde auf die Situation von Maxi aufmerksam und erfuhr über „Geben für Leben“ von der Möglichkeit, selbst Typisierungen organisieren zu können. Mit tatkräftiger Unterstützung ihres Hausarztes holte sie den Bürgermeister von Bad Bleiberg ins Boot, der sofort von der Aktion begeistert war und seine Unterstützung zusagte. Immer mehr Menschen kamen hinzu und so entstand ein tolles Gemeindeprojekt, in dem Menschen für andere einstehen.

So kann jeder helfen

Unterstützt werden sie dabei vom Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“, der ihnen mit Infomaterial, Leitfäden und jahrelangen Erfahrungen in diesem Bereich zur Verfügung steht.

Für eine Typisierung ist es wichtig, dass die Menschen gesund und zwischen 17 und 45 Jahre alt sind. Doch auch wer sich nicht typisieren lässt, kann für Maxi lebensrettend sein. Denn jede Typisierung kostet den Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ € 50,- und wird gänzlich durch Spenden finanziert. Jede Geldspende hilft somit, dass der Verein weitere Typisierungen durchführen und so die Chance auf ein Überleben der Patienten erhöhen kann.


Aktionsdaten: 30. September 2017 / 10:00 bis 16:00 Uhr / Knappenhaus Bad Bleiberg, Kärnten – Flyer

Spendenkonto

Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich
Sparkasse Bludenz Bank AG
IBAN: AT392060700100064898
BIC: SSBLAT21XXX
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