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Politik - Klagenfurt
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Neuer Wohnraum

900 neue Wohnungen für Klagenfurt

Klagenfurt-Harbach – Kein reines Wohnquartier, keine Aneinanderreihung von Wohnblöcken - im Osten von Klagenfurt entsteht auf elf Hektar Grund ein zukunftsweisendes Wohnprojekt mit Augenmerk auf Nachhaltigkeit, soziale Inklusion und Gemeinschaftlichkeit. Bis zu 900 geförderte Wohnungen sollen bis zum Jahr 2030 Raum für 2.000 Menschen schaffen. Das Land Kärnten, die Stadt Klagenfurt, die Vorstädtische Kleinsiedlung und die Landeswohnbau Kärnten als Bauträger, sowie die Diakonie de La Tour als Partner vor Ort, realisieren gemeinsam ein richtungsweisendes Konzept der Stadtentwicklung.

Baubeginn Frühjahr 2018

Dem anvisierten Start des Bauvorhabens im Frühling 2018 ist eine Ausschreibung vorausgegangen, in der nicht nur das Thema Wohnraumbeschaffung zentrales Thema war, sondern auch die Einbindung der zukünftigen Wohnanlage in das bestehende Areal und die Einarbeitung bestehender Infrastruktur, wie Kindergarten, Schule und Pflegeheim in einen städtebaulichen Masterplan. Ziel ist die Einbindung der Wohnanlage in das Smart City Konzept der Stadt Klagenfurt.

„Das heißt, eine Busanbindung alle fünfzehn Minuten, eine Tankstelle für Elektroautos, eine Next Bike Station, wie sie anderorts in Klagenfurt bereits zu finden sind. Das heißt aber vor allem die sinnvolle und effektive Nutzung der Aufschließungswege, den Lückenschluss im Radweg entlang der Glan – kurz den Ausbau der Wohnlage als Mobilitätsknotenpunkt der Stadt“, so Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz und sie führte weiter aus: „Harbach 2020 ist ein richtiger Schritt in eine nachhaltige Zukunft und ökologisch, ökonomisch sinnvolle Wohnformen, ohne Komfortverlust.“

Wohnformen der Zukunft

„Harbach 2020 soll zu einem Musterbeispiel für das Zusammenleben von unterschiedlichen Generationen und unterschiedlicher Einkommensschichten werden. Ein Vorzeigemodell für zukünftige Wohnformen und offen für aktuelle und kommende Entwicklungen in Bezug auf aktuelle demografische Entwicklungen, gesellschaftliche Zusammensetzung, Bausubstanz und nachhaltiges Bauen. Starre baulich-räumliche Strukturen, die für bestimmte Verhältnisse maßgeschneidert sind, können auf gegenwärtige Dynamiken nicht reagieren. Die gesellschaftlichen Veränderungen erfordern neue bedarfsorientierte Konzepte des Wohnens sowie eine ökologisch schonende Bauweise. Wir starten mit Harbach 2020 einen offenen Arbeits- und Lernprozess, der die Erfahrungen und Beobachtungen aller beteiligten Partner zusammenführt, um eine völlig neue, soziale Entwicklung eines Stadtteiles anzustoßen“, erläuterte Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig die Idee, die hinter diesem Projekt steht.

Wie diese Zukunft aussehen kann, wird ab 13. September auf der Herbstmesse Klagenfurt anschaulich präsentiert.

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