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Wirtschaft - Villach & Klagenfurt
AHA Seniorenresidenz Draupark © AHA Draupark

Vorwürfe gegen Betreiber von Pflegeheimen

„Wem es nicht passt, kann gehen“

Villach/Pischeldorf – Unzumutbare Arbeitsbedingungen für Pfleger in zwölf Kärntner Pflegeheimen? Dieser Vorwurf wurde in einem heutigen ORF-Bericht laut. Der Betreiber der AHA-Heime bestreitet die Anschuldigungen.

 1 Minuten Lesezeit (192 Wörter) | Änderung am 02.10.2017 - 14:47

In Kärnten gibt es 12 private Heime der AHA-Gruppe, u.a. auch mit Standorten in Villach und Pischeldorf (Klagenfurt-Land). Der Vorwurf: Pflegekräfte sollen eingeschüchtert worden sein, zudem gäbe es Unregelmäßigkeiten bei den Arbeitsbedinungen – zum finanziellen Nachteil der Pflegekräfte. Der ORF beruft sich dabei auf Aussagen der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA). Demnach fielen Sätze wie „Wenn es hier jemand nicht passt, dann kann er ja gehen“ oder „Ich werde dafür Sorge tragen, dass Sie in ganz Kärnten keinen Arbeitsplatz mehr erhalten werden“.

Vorwürfe werden zurückgewiesen

Auch sollen Pausen nicht eingehalten worden sein oder vereinbarte Arbeitszeiten wurden kurzfristig gestrichen. Die Wahl eines Betriebsrats wurde angeblich verhindert. Christian Polessnig von den AHA-Heimen bestreitet gegenüber dem ORF die Vorwürfe. Unmittelbare Kritik der Mitarbeiter hätte er zudem ebenfalls nie vernommen. Da keine Einigung erzielt werden konnte, hat die GPA nun drei Klagen gegen den Heimbetreiber eingereicht.

„Die Rechte der Pflegemitarbeiter sind strikt einzuhalten – ohne Wenn und Aber“, bekräftigt die Gesundheitsreferentin Beate Prettner in diesem Zusammenhang. Zudem kündigte sie an, den in Kritik geratenen Pflegeheimbetreiber zu einem dringenden Gespräch vorzuladen.

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