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Sperrzone eingerichtet

Neue Bedrohung für Bienenvölker

Klagenfurt – Bienenvölker werden derzeit in einem Bereich von Klagenfurt von der Bösartigen Faulbrut (Amerikanische Faulbrut), einer ansteckenden Erkrankung der Bienenbrut, bedroht. Zur wirksamen Bekämpfung hat die Stadt Klagenfurt nun eine entsprechende Verordnung erlassen.

 1 Minuten Lesezeit (164 Wörter) | Änderung am 09.10.2017 - 14:52

Betroffen von der Brutkrankheit sind Bienen im Nordwesten des Stadtgebietes, also der Bereich Wölfnitz Richtung Norden. Auch Teile vom Bezirk Klagenfurt-Land sind betroffen. Daher gilt der betroffene Bereich ab sofort als Sperrzone (siehe Plan).

Das betroffene Sperr- und Kontrollgebiet im Überblick. - © StadtPresse

Bienenvölker dürfen aus der Zone nicht ausgebracht und nur mit Bewilligung der Behörde in die Zone eingebracht werden. Alle Bienenbesitzer haben Anzahl und Standort ihrer Bienenvölker unverzüglich dem Magistrat Klagenfurt, Abteilung Gesundheit – Veterinärwesen, Telefon (0463) 537-5299 zu melden.

Bekämpfung auf eigene Kosten

Der Besitzer eines Bienenvolkes ist laut Verordnung verpflichtet, den Organen der Behörde (z. B. Bienensachverständige) Zutritt zum Bienenbestand zu gewähren und die Entnahme von Untersuchungsmaterial zuzulassen. Die von der Behörde angeordneten Bekämpfungsmaßnahmen sind auf eigene Kosten durchzuführen.

Da der Erreger nur Bienenmaden befallen kann, ist er für den Menschen ungefährlich. Sporenbelasteter Honig kann daher ohne Gefahr verzehrt werden.

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