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Wirtschaft - Klagenfurt
© pixabay / deluxtrade

Zeugenaussagen sollen dabei helfen

Glücksspiele: Whistleblower gesucht

Klagenfurt – Die Zahl der bewilligten Glücksspielautomaten wurde in Kärnten auf 463 nahezu halbiert, welche drei lizensierte Betreiber in 23 genehmigten Lokalen aufgestellt haben. Illegale Glücksspielbetreiber gibt es jedoch noch immer genug. Eine Whistleblower-Seite soll dem Abhilfe schaffen.

„In diesen Spielhöhlen werden Menschen abkassiert. Wir warnen davor, an solchen Glücksspielautomaten oder Online-Terminals zu spielen. Weder die Höhe der Einsätze noch die Gewinnausschüttungsquoten sind festgelegt, sodass es leicht zu großen Verlusten kommen kann“, betonte Darmann, der mahnend unterstrich, dass hier der Manipulation von Glücksspielen Tür und Tor geöffnet sei. Der Großteil der rund 5.000 krankhaft Spielsüchtigen in Kärnten wurde in diesen illegalen Etablissements abgezockt. Darmann fordert daher: „Betreiber von illegalen Glücksspielautomaten dürfen bei uns keine Chance für ihre Machenschaften haben. Illegales Glücksspiel hat in Kärnten nichts zu suchen und muss vehement bekämpft werden. Kriminelle, die nicht selten aus dem Ausland kommen, machen hier schnelle Gewinne, indem sie Menschen ruinieren.“

Zeugenaussagen gesucht

Die Methoden dieser Täter würden immer dreister. Es werde immer schwieriger, solch kriminellen Betrieben das Handwerk zu legen. Sie verweigern Kontrollorganen den Zutritt bzw. wird rechtzeitig der Strom abgedreht, sodass die Erbringung von Beweisen verhindert wird. Deshalb benötige die Behörde Zeugenaussagen von Spielern, die von illegal aufgestellten und manipulierten Spielautomaten angelockt worden sind. Das Land habe daher eine Whistleblower-Seite auf seiner Homepage www.ktn.gv.at eingerichtet. Unter der Rubrik „Recht“ findet man die Adressen der 23 genehmigten Einrichtungen und jeder kann anonym eine illegale Spielstätte melden.

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