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Wirtschaft - Klagenfurt
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Einige Läden schließen

Innenstadt weiter ausgedünnt

Klagenfurt – Wie viele andere Städte hat auch Klagenfurt zunehmend mit dem Phänomen leerstehender Geschäftslokalen zu kämpfen. So muss man sich bis zum Ende des Jahres erneut auf einige Geschäftsauflösungen bzw. Umsiedlungen einstellen.

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Neuerdings trifft es vermehrt die alteingesessenen Händler so zum Beispiel das Porzellangeschäft Pötzl. Der Familienbetrieb, welcher seit 100 Jahren besteht, wird demnächst geschlossen. Vor dem Neuen Platz macht diese Entwicklung ebenso keinen Halt, so werden hier bis zum Jahresende drei Geschäfte ihre Pforten schließen: Das Orsay Modehaus, der Humanic Schuhladen und der Herrenausstatter Glasner.

Viele Gründe

Die Gründe für das „Innenstadtsterben“ sind vielfältig, geändertes Kaufverhalten der Konsumenten, hohe Mieten und vor allem das Internetshopping. So ist es heute nicht selten der Fall, dass die Kunden einen gemütlichen Stadtbummel machen und diverse Produkte in Augenschein nehmen, nur um diese dann vom Onlinehändler ihrer Wahl zu kaufen. Diese Entwicklung trifft vor allem die kleinen alteingesessenen Familien- und Traditionsbetriebe.

Einen Lösungsansatz für das Problem zu finden wird schwer, vor allem wenn man sich die Zahlen vor Augen führt. In Klagenfurt stehen derzeit 130 Geschäftslokale leer.

Auch Online-Stadtshops kaum gefüllt

Kaum besser sieht es auf der digitalen Seite aus. Der Online-Shop „inklagenfurt.at“ ging nach einigen Skandalen bereits offline. Die private Konkurrenz „bringts.at“ schafft es kaum auf die Beine. So sind in Klagenfurt elf Shops gelistet. Mit mehr oder weniger interessanten Angebot.

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