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Aktuell - Klagenfurt
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980.000 Euro Kosten

Freie Fahrt über die neue Glanbrücke

Klagenfurt – Die Einzugsstraße ist wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben. Auch die Stadtwerkebusse fahren die gewohnten Haltestellen an.

Das Warten hat ein Ende: Am 1. Juli haben die Bauarbeiten in der Pischeldorfer Straße mit dem Einrichten der Totalsperre begonnen. Am Dienstag, 31. Oktober, konnte die neu errichtete Glanbrücke durch Verkehrsreferent Vizebürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, Wirtschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger und die Baustellenverantwortlichen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Arbeitsintensiver Weg

Bis dahin war es ein arbeitsintensiver Weg: Zu Beginn mussten die bestehenden Versorgungsleitungen (Wasser, Fernwärme, Strom und Beleuchtung) auf der Brücke vom Netz genommen und demontiert werden. Danach begann der Abbruch des alten Brückentragwerkes. Auf die neu errichteten Auflagerbänke wurden dann die sieben bis zu 28 Meter langen Stahlträger in der vorgesehenen Lage eingehoben.

Auf diese Stahlkonstruktion kam eine 25 cm dicke Stahlbetonplatte. Nach der Aufbringung der Brückenisolierung konnten die Randbalken hergestellt werden, welche nun beidseitig als Gehweg dienen. Parallel dazu wurden die Versorgungsleitungen auf der neuen Brücke montiert. Den Abschluss der Arbeiten bildeten die Asphaltierung der Brückenfahrbahn sowie die Montierung der Brückengeländer und Beleuchtungsmasten.

Die Einzugsstraße ist wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben - © KK

Busse fahren wieder regulär

Im Zuge der Totalsperre wurden auch gleich im Kreuzungsbereich Pischeldorfer Straße – Dammgasse umfangreiche Belagssanierungen durchgeführt. Nach der Baustellenfertigstellung fahren auch die STW-Linienbusse wieder die regulären Haltestellen in der Pischeldorfer Straße an.  In den nächsten Tagen muss lediglich der Radweg im Bereich der Glanbrücke noch gesperrt bleiben. Unter der Brücke werden Schallungen abmontiert und diverse Arbeiten durchgeführt.

Die Gesamtbaukosten für die neue Glanbrücke betragen etwa 980.000 Euro - © KK

Konkurs sorgt für Verzögerung

„Trotz Schwierigkeiten bei der Auslieferung der Stahlträger durch den Konkurs einer Subfirma und dem schlechten Wetter im September, konnte die Glanbrücke mit relativ kleiner Zeitverzögerung fertiggestellt werden. Nach der Villacher Straße bedeutet das eine weitere Entlastung für Autofahrer“, freut sich Scheider.

Die Gesamtbaukosten für die neue Glanbrücke betragen etwa 980.000 Euro. In den Spitzenzeiten waren bis zu 25 Arbeiter gleichzeitig auf der Baustelle. Neben zahlreichen Subfirmen der Strabag waren aus Kärntner Sicht auch die Stadtwerke/EKG (Versorgungsleitungen), die Stahlbaufirma Assmont aus Liebenfels und die Firma De Monte aus Brückl (Brückengeländer) an der Baustelle beteiligt.

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