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Feuerwehren

Übung für den Ernstfall

Dreiländereck – Zahlreiche Einsatzszenarien wurden am 4. November von den Feuerwehren des Abschnittes Dreiländerecke im Zuge der letzten Abschnittsfunkübung im Jahr 2017 abgearbeitet.

Zwei Bereiche

Der Abschnitt Dreiländereck ist funkmäßig in zwei Bereiche aufgeteilt. Zum Ersten in den „oberen Bereich“ mit den Wehren der Gemeinden Bad Bleiberg, Nötsch, Feistritz/Gail und Hohenthurn sowie zum Zweiten der „untere Bereich“ mit den Wehren der Gemeinden Arnoldstein und Finkenstein.
Die heurige letzte Funkübung wurde zeitmäßig versetzt – zuerst im oberen und zwei Stunden später im unteren Bereich durchgeführt – wobei die Alarmierung der Wehren einmal durch die LAWZ und weiters durch eine Florianstation erfolgte.

Simulierter Verkehrsunfall

Ab 14.00 Uhr galt es im Bereich von Bad Bleiberg, im Bereich des Schaubergwerkes „Terra Mystica“, einen simulierten Verkehrsunfall zu bewältigen. In weiterer Folge kam es zu einem Brandausbruch im Nahebereich der Unfallstelle sowie zu einer anschließenden Suchaktion. Die Einsatzleitung wurde durch den Gemeindefeuerwehrkommandanten von Bad Bleiberg, OBI Michael Pirker, übernommen und in der Erstphase die Feuerwehren Bad Bleiberg und Nötsch mit ihren hydraulischen Rettungssätzen zur Befreiung der eingeklemmten Unfallopfer beordert.

Die weiteren eintreffenden Feuerwehren teilte der Einsatzleiter zu einem Brandeinsatz, welcher durch einen in Brand gesetzten Holzhaufen simuliert wurde, ein. Nachdem bei der Erkundung das Fehlen von Fahrzeuginsassen aufgefallen war, konnten freie Einsatzkräfte zu einer Suchaktion eingeteilt werden. So wurden die Opfer in kürzester Zeit wohlauf aufgefunden und dem Team vom Roten Kreuz zur Erstuntersuchung übergeben.

Unter der Obhut des Übungsbeobachters HBI Hans Günther Kronigg arbeiteten alle eingesetzten Einsatzmannschaften in einer Gesamtstärke von 65 Mann zur vollsten Zufriedenheit die gestellten Aufgaben ab. Bei der anschließenden Besprechung in den Räumlichkeiten des Schaubergwerkes lobte Bürgermeister Christian Hecher (Marktgemeinde Bad Bleiberg) die Leistungen aller Feuerwehren und bedankte sich für die Leistungen aller, die das ganze Jahr über für die Bevölkerung geleistet werden.

Weitere Szenarien im unteren Einsatzbereich

Im unteren Bereich wurden die teilnehmenden Feuerwehren ab 16.00 Uhr zum Tankstellenbereich der Firma Bruno Urschitz in Finkenstein alarmiert. Hier waren folgende Einsatzszenarien zu bearbeiten: Ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und darin eingeklemmten Personen sowie ein darin verwickelter Tankwagen, beladen mit Gefahrgut in flüssiger Form, welches durch ein Leck auf die Fahrbahn austrat. Weiters eine Personenbergung im Bereich eines umgestürzten Betonteiles und zuletzt ein Werkstättenbrand mit eingeschlossenen Personen.

Die eintreffenden Feuerwehren wurden vom Einsatzleiter OBI Arnold Dular zu den einzelnen Einsatzstellen beordert und konnten dort unverzüglich mit ihrer Arbeit beginnen. Der Aufbau eines Atemschutzsammelplatzes erfolgte durch die Feuerwehr Latschach und im Bereich des Werkstättenbrandes sorgte das LUF (Löschunterstützungsfahrzeug) von der Feuerwehr Gödersdorf für entsprechende Kühlmaßnahmen. Nach etwa 1,5 Stunden Arbeitszeit und erfolgter positiver Abarbeitung aller gestellter Aufgaben konnte im Beisein beider Vizebürgermeisterinnen, Frau Christine Sitter und Frau Michaela Baumgartner, mit dem Zusammenräumen der Gerätschaften begonnen werden.

Teilnehmende Einsatzkräfte

  • 21 Feuerwehren des Abschnittes Dreiländerecke mit 180 Mann und 28 Fahrzeugen
  • Abschnittsfeuerwehrkommando Dreiländereck mit 3 Mann
  • Rotes Kreuz mit 3 Mann und einem Fahrzeug
  • Polizeiinspektion Faak mit 2 Mann und einer Streife
  • Bürgermeister Christian Hecher (Marktgemeinde Bad Bleiberg)
  • Vize.Bgm. Christine Sitter, Vize.Bgm. Michaela Baumgartner (Marktgemeinde Finkenstein)
  • Bürgermeister Erich Kessler (Marktgemeinde Arnoldstein)
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