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Politik - Klagenfurt
© StadtPresse/Walter Fritz

Ehrung

Blauröcke wurden für Verdienste ausgezeichnet

Klagenfurt – Bei der Feuerwehrehrenzeichenverleihung 2017 erhielten insgesamt 46 Kameradinnen und Kameraden Auszeichnungen der Stadt Klagenfurt, des Landes Kärnten und des Landesfeuerwehrverbandes. Zudem wurden 20 Jungfeuerwehrleute angelobt.

Mit der Feuerwehrehrenzeichenverleihung, die Donnerstagabend im Gemeindezentrum Viktring stattfand, bringt die Landeshauptstadt jedes Jahr einen sichtbaren Dank für die Leistungen der Blauröcke für die Bevölkerung zum Ausdruck. Wie wichtig freiwillige Arbeit, die gut funktionierende Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen und die Jugendarbeit für das Feuerwehrwesen sind, hielten die Festredner in ihren Grußworten fest.

Motivatoren und Multiplikatoren

„Die heute ausgezeichneten Kameradinnen und Kameraden sind Motivatoren und Multiplikatoren in der Feuerwehr, um unsere Jugend anzusprechen. Freiwillige Arbeit darf nicht zurückgehen, wir werden daher alles unternehmen, um sie zu fördern“, so Landesfeuerwehrkommandant Stv. Dietmar Hirm.

Das gut funktionierende Zusammenspiel von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren hob Branddirektor Ing. Gottfried Strieder hervor: „Über 2.200 Einsätze wurden heuer von uns schon absolviert. Dabei sind wir sehr oft auf die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr angewiesen.“ Ob Unwetter, dramatische Unfälle, Tierrettungen oder Serien- und Industriebrände – die Einsätze der Blauröcke werden von Jahr zu Jahr umfangreicher.

„Herausforderungen ändern sich. Was gleich bleibt ist das Bestreben der Kameradinnen und Kameraden Leben zu retten und finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten. Oft wird dabei das eigene Leben in Gefahr gebracht, um das anderer zu schützen“, streicht Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christian Scheider hervor.

148-jährige Tradition

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz verwies darauf, dass die 148-jährige Tradition des Feuerwehrwesens mit den Ehrenzeichenverleihungen eine Fortsetzung und wichtige Würdigung findet. „Die Kameradinnen und Kameraden opfern unzählige Stunden ihrer Freizeit, um Ausrüstung zu pflegen, sich fortzubilden und dort zu helfen, wo sprichwörtlich der Hut brennt. Ein Dankeschön auch an die Familien, die viel Verständnis aufbringen“, so Mathiaschitz. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Angelobung der Jungfeuerwehr. Fünf Mädchen und fünfzehn Burschen schworen die feierliche Gelöbnisformel in die Hand der Bürgermeisterin.

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