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Politik - Villach
Hintergrund
Enge Durchfahrt auf der Seebachbrücke © 5min.at

Landtagsanfrage geplant

Alle gegen Köfer

Seebachbrücke – Der Villacher FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann übt in einer Aussendung massive Kritik am Vorgehen von Straßenbaureferent Gerhard Köfer bei der geplanten Sanierung der Seebachbrücke. „Das derzeitige Chaos zeigt, dass Köfer dieses Projekt völlig unterschätzt und vernachlässigt hat. Das müssen jetzt die Villacherinnen und Villacher ausbaden!“

 3 Minuten Lesezeit (468 Wörter) | Änderung am 17.11.2017 - 16:06

Nachdem nun die SPÖ-Villach eine Petition gestartet hat meldet sich auch Stadtrat Baumann zur Situation an der Seebachbrücke. Gegenüber 5min und anderen Medien betonte das Büro von Gerhard Köfer zwar, dass der Baustart für Mitte April 2018 geplant ist. Auch über die Petition und die Reaktionen der Stadtpolitik zeigt er sich mehrfach irritiert. Jedoch scheint bis jetzt ein verbindlicher Termin zu fehlen.

Landtagsanfrage geplant

Baumann erinnerte daran, dass die Stadt Villach bereits 2016 die Finanzierung der Rad- und Gehwege im Rahmen einer Sanierung der Seebachbrücke auf der B 83 in Landskron sichergestellt habe. Dass mit diesem Projekt nunmehr erst im April 2018 begonnen werde beweise für Stadtrat Baumann, dass der Straßenbaureferent kein Interesse an einer möglichst raschen Verkehrslösung in diesem Bereich hätte. Die SPÖ redet sogar von einem Baustart im Jahr 2019 und will mit einer Unterschriftenaktion auf Köfer Druck ausüben.

Eine Landtagsanfrage der FPÖ an Landesrat Köfer soll nun Klarheit schaffen, welche vorbereitenden Maßnahmen für dieses Projekt bereits getroffen worden seien. So sei zu klären, ob im Rahmen des Brückenbauses eine ausreichende Stahlkonstruktion und genügend Bindematerial eingearbeitet worden sei bzw. wann und auf Grund welcher Empfehlung eine Gewichtsbeschränkung von 7,5 Tonnen erlassen worden sei.

Auch Baumann erwartet Antworten

Die FPÖ wolle insbesondere hinterfragen, in wie weit die Stadt Villach in die Vorbereitung dieses wichtigen Projektes mit einbezogen worden sei. Stadtrat Erwin Baumann wörtlich: „Eine Sanierung der Seebach-Brücke ist umso dringlicher, als bei erhöhter Einsturzgefahr auch der darunter verlaufende Zugverkehr eingestellt werden müsste. Wir verlangen daher eine konkrete Antwort des Straßenbaureferenten, wie der Planungsstand ist und wann mit der Sanierung tatsächlich begonnen wird. Villach lässt sich in dieser Frage nicht auf der Nase herumtanzen!“

Ampel und Schneeräumung

Aktuell wird die Ampelregelung auf der Seebachbrücke geprüft (wir berichteten). Auch für den kommenden Schnee gibt es eine Lösung. Es wird ein passendes Schneeräumgerät bereitgestellt. Die neuen Umleitungen sorgen jedoch auch für Irritierung bei den Autofahrern. Offenbar sind Informationen zu den neuen Straßensperren nicht an alle Bewohner zugestellt worden.

3,5 Tonnen-Beschränkung nun auch für Busse

Grund dafür sind erneute Überprüfungen der Tragfähigkeit. Diese sind so schlecht ausgefallen, dass die Entscheidung die Brücke zu Sperren leider unabdingbar war. Für die Bewohner rund um die Seebachbrücke heißt dies auch, dass weitere Bushaltestellen abgeändert werden.

Änderungen der Haltestellen

Die Haltestelle Udinestraße befindet sich nun in der Treibacher Straße bei der Einfahrt zum Meisenweg

Die Haltestelle Zehenthof ist nun in der Seebacherallee bei dem Unternehmen „Kowatsch/Südburg“

Die Haltestelle Neulandskron hat ihren neuen Platz für die Dauer der Sperre in dem Gemeindeweg auf Höhe des Fischereigeschäfts

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