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Politik - Klagenfurt
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Kritik an Kommunikation:

F.A.I.R. wittert mangelndes Interesse bei Feistritzer

Klagenfurt – Mehrfach kam es laut F.A.I.R. zu Informationsdefiziten bei der Bevölkerung rund um Entscheidungen der Referentin und Stadträtin Ruth Feistritzer. Beanstandet werden vor Kommunikationsfehler im Bereich Kindergarten und Horte.

„Kommunikationsfehler im Bereich „Kindergarten und Horte“ sind Ausdruck eines mangelhaften Interesses der Referentin STR.in Ruth Feistritzer an den Meinungen, Bedürfnissen, sowie Problemen der Elternschaft sowie der betreuten Kinder, so in der heutigen (23.November) Pressemeldung von F.A.I.R. zu lesen. Das Nichtkommunizieren rund um Entscheidungen der Referentin und Stadträtin Ruth Feistritzer hat laut Karin Ruppert mittlerweile System. „Wir konnten dies schon bei der Einstellung des Hortbusses, Schließung des Kindergartens „Rauscher Park“ sowie nunmehr die versuchte Schließung des Hortes in der Festung, feststellen“, so F.A.I.R. Gemeinderätin Karin Ruppert.

Kindergärten und Horte brauchen Qualitätsmanagement

Der Bereich Kindergärten und Horte bedarf sowohl einer ausgeprägten Sensibilität als auch eines professionellen Qualitätsmanagements im Bereich der Steuerung. „Beides vermisse ich in Klagenfurt“, bedauert Karin Ruppert, die schon im Juli 2016 einen Antrag dazu im Gemeinderat eingebracht hat. Dem Vorschlag zufolge hätte ausgehend von einer Vollerhebung der Zufriedenheit der Klagenfurter Eltern mit Kindern in städtischen Kindergärten und Horten, ein laufender Qualitätsverbesserungsprozess gestartet werden sollen. „Leider konnte ich im Ausschuss die Schulreferentin nicht überzeugen, ein Qualitätsmanagement, wie es in anderen Abteilungen üblich ist, einzuführen.“, so Karin Ruppert. „Es entsteht der Eindruck, als wolle die Referentin keine Kommunikation und Feedback aus der betroffenen Bevölkerung, wenn es um Entscheidungen im Kindergarten, Horte geht, so Ruppert, die ankündigt ihren Antrag erneut einzubringen.

Einbindung von Betroffenen

„Vielleicht hat Stadträtin Ruth Feistritzer am derzeitigen Widerstand der Eltern und verschiedenen Organisationen nun erkannt, dass schwerwiegende Entscheidungen in sensiblen Bereichen nicht ohne Einbindung der betroffenen Bevölkerung funktionieren und lässt sich von einem Qualitätsmanagement diesmal überzeugen“, so Ruppert abschließend.

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