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Politik - Villach
© Büro LR Benger

Bewirtschaftung sichergestellt

Wegebau in Stockenboi

Stockenboi – „Unsere Täler und Gemeinden brauchen sichere Straßen und Wege. Sie sorgen für Lebensqualität und den Wirtschaftskreislauf“, betont LR Christian Benger bei der Verkehrsfreigabe zweier Wege in der Gemeinde Stockenboi.

Bewirtschaftung von insgesamt über 200 Hektar gesichert

Die Zufahrten Koblitsch vlg. Höllgraber und Rohl vlg. Untergolser I wurden ausgebaut und asphaltiert. Sie sichern die Bewirtschaftung von insgesamt über 200 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche und Wald. „Die Landwirtschaft ist eine tragende Säule für die Wirtschaft im ländlichen Raum. Verbreiterungen, Entwässerungen, Drainagierungen und die Verstärkung der Tragschicht sind bei diesen Wegen auf einer Länge von 1,5 Kilometern notwendig geworden. „Gerade die Waldwirtschaft und der Abtransport von Holz brauchen entsprechende Zufahrten. Das Beispiel Guttenberg im Gailtal, wo der Windwurf aufgearbeitet wird, zeigt, wie wichtig sichere Straßen für die Waldbewirtschaftung sind“, erklärt Benger.

Sanierungsbeginn 2016

Die Sanierung beider Wege wurde bereits 2016 begonnen und nun fertiggestellt und für den Verkehr frei gegeben. Auch die Bewirtschafter mussten einen Beitrag von fast 7 Prozent (über 27.000 Euro) für die Sanierung leisten. Außerdem konnten für die beiden Wege auch Bundes- und EU-Mittel lukriert werden (rund 250.000 Euro). Das Land beteiligte sich an den Kosten mit rund 67.000 Euro „Die Erhaltung unserer flächendeckenden Landwirtschaft hat gesellschaftspolitische Bedeutung und sichert die Bewirtschaftung, die Arbeitsplätze und Einkommen im ländlichen Raum und vor allem im Berggebiet“, begründet Benger die EU-Mittel.

Stockenboi übernimmt 75.000 Euro

Auch die Gemeinde Stockenboi hat die Sanierung der Wege mit über 75.000 Euro (13 Prozent der Gesamtkosten) in Summe mitunterstützt. Die Gesamtinvestition beträgt über 400.000 Euro. „Damit die Wege ihre Funktion erhalten und Leben, Wohnen, Arbeiten und Wirtschaften im ländlichen Raum sicher gestellt sind, müssen sie ständig saniert werden. Die Herausforderung ist groß. Immerhin umfasst das ländliche Wegenetz rund 8.600 Kilometer in Kärnten“, sagt Benger. Im Vergleich: die Landesstraßen umfassen rund 2.700 Kilometer und die Autobahnen 234 Km.

Gesamtbudget über 10 Millionen Euro

Das Gesamtbudget für das ländliche Wegenetz beträgt 2017 über 10 Mio. Euro. Damit werden 18 Mio. Euro an Investitionskosten ausgelöst. „Diese Bauaufträge gehen zur Gänze in die heimische Wirtschaft. Rund 8 Mio. Euro finanzieren alleine die Anrainer und Gemeinden. Zum Vergleich: in der Stadt muss niemand zum Straßenbau dazuzahlen“, erinnert Benger. Zugleich profitieren von den Straßen und Wegen in den Tälern und Gemeinden aber auch Erholungssuchende, Wanderer und Touristen.

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