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Wirtschaft - Klagenfurt
Im Hintergrund das BKS-Gebäude mit dem eröffneten Space. © 5min.at

SEE:Port

Co-Working-Projekt in Pörtschach eröffnet

Pörtschach – Neugegründete Unternehmen sind neue Jobs, Einkommen, Wertschöpfung, Investitionen. „Neu gegründete Unternehmen sind die Butter am Brot der wirtschaftlichen Entwicklung in unseren Tälern und Gemeinden und sie geben jungen Menschen im Land eine Perspektive und machen den Standort attraktiv“, fasst Wirtschaftslandesrat Christian Benger anlässlich der Eröffnung des Co-Working-Spaces „SEE:PORT“ in Pörtschach zusammen, ein Innovationsraum für Aktivitäten der Innovations- und Startup-Szene.

SEE:PORT ermöglicht jedem Bürger auf 500 Quadratmetern neue Technologien in einem frühen Stadium zu sehen, zu erproben oder sich sogar selbst mit Ideen einzubringen. Pörtschach als Ort dient als Testraum für Innovationen. „Dieser Co-Working-Space symbolisiert Innovation, denn es ist der modernste in Südösterreich“, weist Benger hin. Das Ziel sei es, Innovationen zu forcieren, Startups den Raum zu geben, um ihre Ideen umzusetzen und damit einen modernen Wirtschaftsstandort zu präsentieren.

Großer Andrang bei der Eröffnung - © SEEPORT

Alle haben Platz

Rund um die Uhr ist der SEE:PORT offen mit einem abgestuften Nutzungskonzept. Innovationsworkshops, Startup-Pitschings, Denkbars, externe Partner von Firmen, Kooperationspartner, Startups, Testanwender von neuen Technologien, Studenten, Schüler, App-Entwickler und viele mehr – alle haben Platz und Raum für ihre Entwicklungen. 16 bis 21 Arbeitsplätze können vergeben werden, der Seminarraum bietet Platz für 16 Teilnehmer. Unterstützt wurde die Errichtung aus dem Wirtschaftsreferat im Rahmen der Co-Working-Offensive mit 60.000 Euro. Aber auch die Mieter, die im neuen Space tätig werden, werden unterstützt.

Co-Working-Vorbildprojekt in Pörtschach eröffnet. Mit LR Christian Benger - © Büro LR Benger

Erleichterung für Gründer

Benger hat als Wirtschaftslandesrat die Co-Working-Förderung ins Leben gerufen, um es Gründern zu erleichtern, Fuß zu fassen und abseits der Zentralräume neue Unternehmer-Standorte zu ermöglichen. Gefördert und unterstützt werden die Errichtung von Coworking Spaces sowie die eingemieteten Unternehmer. Ein Co-Working Space ist ein modernes Gemeinschaftsbüro. In offenen Räumlichkeiten teilen sich Startups, Einzel- sowie Kleinstunternehmer aus unterschiedlichsten Branchen die gemeinsame Büro-Infrastruktur. Co-Working Spaces sind Anlaufstelle für Start-ups, Gründungswillige und Freelancer.

Benger fordert „unternehmerfreundliche Grundeinstellung“

„Dieses Land braucht eine unternehmerfreundliche Grundeinstellung, muss Neues ermöglichen und beim Start helfen. Co-Working Spaces sind die Antwort auf den Wandel in der Wirtschaft. Das ist die neue Art der Zusammenarbeit und trotzdem des eigenständigen Unternehmertums. Außerdem bieten wir Raum für Innovationen der jungen Querdenker“, so Benger. Anträge können alle beim Wirtschaftsreferat stellen, die einen Co-Working Space errichten oder betreiben, wie Gemeinden oder Vereine und die Nutzer und Gründer selbst. Mit dieser Unterstützung will Benger den Gründergeist im Land entfachen, damit die Wirtschaft in Kärnten wächst, neue Jobs entstehen, jungen Menschen eine Perspektive geben, daheim erfolgreich zu sein und den Brain Drain verhindern.

Wer und was wird gefördert?

Zu den wirtschaftspolitischen Säulen für mehr Gründergeist gehören die Vernetzung, die Innovation und die Internationalisierung. In Summe liegen im Wirtschaftsreferat dafür heuer 750.000 Euro.

Förderung Co-Working Space: Antragsteller: Errichter und Betreiber von Co-Working Spaces, wie Gemeinden, Vereine, Unternehmer sowie Gründer, die sich im Co-Working Space einmieten.

Gefördert werden: Errichtung von Infrastruktur für Co-Working Spaces/Pop up Stores – bauliche Maßnahmen; Geringwertige Wirtschaftsgüter; Mietkosten für Nutzer der Infrastruktur für 12 Monate; Maßnahmen zur Digitalisierung; Büro- und Geschäftsausstattung.

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