Zum Thema:

19.09.2018 - 18:52Vermisst jemand diesen Labrador?19.09.2018 - 12:00Kärnten ist Spitze im Schulsport19.09.2018 - 08:51Endspurt im Aboverkauf19.09.2018 - 07:38Die Lange Nacht im Kinomuseum
Aktuell - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © pixabay

Vom Heeresdienst ferngeblieben

Sieben Monate bedingte Haft für 21-Jährigen

Klagenfurt – Ein 21-Jähriger Klagenfurter wurde heute vor dem Landesgericht Klagenfurt zu sieben Monaten bedingter Haft verurteilt. Er fehlte mehrmals unentschuldigt bei seinem Dienst beim Bundesheer.

 1 Minuten Lesezeit (180 Wörter)

Der ORF berichtet heute über die Verhandlung eines 21-jährigen Klagenfurters – einem gelernten Kellner, der seinen Dienst in der Küche einer Klagenfurter Kaserne ableistete. Immer wieder blieb er dem Dienst einige Tage fern, einmal sogar 20 Tage am Stück.

Mutter war schwer krebskrank

Der Angeklagte gab mehrere Gründe für sein Fernbleiben an. Zum einen war seine Mutter schwer krebskrank, sie verstarb im Sommer dieses Jahres. Zudem berichtete er über depressive Phasen, in denen er nicht aus der Wohnung ging. Die Ursache für die depressive Stimmung konnte vor Gericht nicht geklärt werden. Laut einem Sachverständingen könnte eine psychische Erkrankung oder auch Drogenkonsum verantwortlich sein. Ein Urintest ergab Spuren von Cannabis und Kokain, so der ORF.

Klagenfurter wird erneut einberufen

Die ursprüngliche Anklage lautete Desertion. Verurteilt wurde der 21-Jährige aber schließlich wegen „unerlaubter Abwesenheit“. Das Urteil ist rechtskräftig. Für den Klagenfurter bedeutet das Urteil aber nicht das Ende der Bundesheerzeit. Er wurde im Sommer für ein Jahr untauglich erklärt und wird danach vermutlich einen erneuten Einberufungsbefehl erhalten.

Kommentare laden