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Leute - Villach & Klagenfurt
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Investition in landwirtschaftliche Fachschulen

Stiegerhof wird generalsaniert

Villach/Klagenfurt – Das Land Kärnten investriert in die Zukunft der Landwirtschaftlichen Fachschulen. Mit der Generalsanierung vom Stiegerhof wird ein wichtiger Schritt in die Erhaltung in die trangenden Säulen des ländlichen Raums, nämlich Landwirtschaft und Tourismus, getätigt.

Investitionen in die Landwirtschaftlichen Fachschulen sind Investitionen in die Zukunft und in die Täler und Gemeinden. Ausbildung, die Weiterführung der Betriebe und eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Kulturlandschaft sind damit gesichert“, sagt LR Christian Benger vor Ort beim Spatenstich für die neuen Longierhallen an der LFS Stiegerhof. Die Generalsanierung der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof bei Villach wurde bereits in der Landesregierung beschlossen.

500.000 Euro für neue Longierhallen

Die letzte Investition in das Schulgut war im Jahr 2008, als 6 Internats-Zimmer dazu gebaut wurden. Aber in die Substanz wurde über Jahrzehnte nicht investiert. Bis 2023 fließen nun rund 18 Mio. Euro in den Standort.  Der erste Schritt der Generalsanierung sind die neuen Longierhallen. Da die Schule mit dem Schuljahr 2017/2018 eine Kooperation mit der Kärntner Tourismusschule eingegangen ist, ist dieser Ausbau nötig. Es entstehen zwei Longierhallen mit einer Zwischenüberdachung, Gesamtkosten über 500.000 Euro. Die Pferde am Stiegerhof, die für den Praxisunterricht gehalten werden, müssen dafür auch entsprechend bewegt werden können. Zudem verlangen die tierschutzrechtlichen Aspekte (Mindestanforderung für die Haltung von Pferden, gültig ab Jänner 2015) eine entsprechende Investition.

Pferdewirtschaft spielt große Rolle

Unterrichtet wird am Stiegerhof theoretisch und praktisch alles rund ums Pferd, von der Basisnutzung in der Landwirtschaft bis hin zum therapeutischen Reiten und den Tourismus. Deshalb sind auch die Investitionen nötig. „Wir haben zusammengeführt, was zusammen passt. Die Pferdewirtschaft spielt im Tourismus eine immer wichtigere Rolle und die Pferdewirtschaftler brauchen vermehrt touristisches Können und werden in Zukunft ihre Ausbildung mit einer Matura abschließen“, so Benger. Im ländlichen Raum sind Landwirtschaft und Tourismus die tragenden Säulen. Sie sind die Einkommensschwerpunkte in den Tälern und Gemeinden. Im Tourismus liegt das Naturerlebnis zu Pferde im Trend. Immerhin verfügt Kärnten über ein Reitwegenetz von 1.500 Kilometern. Aber sämtliche Gebäude am Stiegerhof und die sanitären Einrichtungen sind zu sanieren und zu erneuern, eine zeitgemäße Ausstattung ist in allen Bereichen dringend nötig, die Wirtschaftsgebäude, Werkstätten und Ställe sind ebenfalls zu adaptieren. Schon alleine, um die Tierschutzrichtlinien einhalten zu können. Das wird bis zum Jahr 2023 erfolgen.

Ausbildung für die Zukunft

Die Landwirtschaftliche Fachschule wurde bisher 3-jährig geführt. Mit dieser Schulkooperation werde laut Benger den SchülerInnen der Zugang zu Universitäten und Fachhochschulen ermöglicht und die SchülerInnen sind befähigt, die zentrale Reife und Diplomprüfung abzulegen. Sowohl der Pferdewirtschaftsfacharbeiter und die touristische Berufsberechtigung in Küche und Service sowie die Berufsbezeichnung Hotelkaufmann/Hotelkauffrau können erreicht werden. Aber auch eine pferdewirtschaftliche Ausbildung samt Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Pferdewirtschaftsfacharbeiterin bzw. Pferdewirtschaftsfacharbeiter ist möglich.

Ausbau auch bei Litzlhof

Insgesamt werden in alle Landwirtschaftlichen Fachschulen bis 2027 rund 37 Mio. Euro investiert werden. So steht auch der Ausbau vom Litzlhof in Lendorf an. Die jährliche Einsparung durch die Schließung von Drauhofen macht über 640.000 Euro aus. Mit den Zusammenlegungen von Althofen und Hunnenbrunn sowie Eberndorf und Goldbrunnhof macht die Ersparnis pro Jahr weit über 1 Mio. Euro aus. Geld, das sinnvoll in Ausbau- und Sanierung reinvestiert werden kann.

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