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Wirtschaft - Klagenfurt
Vor der Schließung des Humanic-Schuhgeschäfts am Neuen Platz wurde der Bestand mit -50% abverkauft. © KK

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Wird Klagenfurt zur Geisterstadt?

Klagenfurt – Die einzelnen Geschäfte in der Klagenfurter Innenstadt haben es schwer. Immer geringere Kundenfrequenzen zwingen viele Unternehmen den Standort zu wechseln oder zu schließen. Auch das Humanic-Schuhgeschäft am Neuen Platz hat vor kurzem geschlossen. Zuvor gab es noch einen großen Abverkauf.

 1 Minuten Lesezeit (227 Wörter) | Änderung am 11.12.2017 - 18:53

Leerstand in Klagenfurt weit über dem Durchschnitt

Bereits im Februar 2017 lag Klagenfurt mit 10,6 Prozent Leerstand weit über dem Österreich-Schnitt von 4,8 Prozent. Seitdem hat sich an der Situation wenig geändert. Bis Jahresende sollen sogar noch weitere Geschäfte in der Innenstadt zusperren. Für die Verantwortlichen der Stadt Klagenfurt hat es deswegen höchste Priorität, die Leerflächen wieder zu beleben. Für die oft riesigen leerstehenden Gebäude ist es schwer, Nachmieter zu finden. Eine eventuelle Möglichkeit wäre, laut einem Bericht des ORF, die Handelsflächen in Büros umzuwandeln und so Leute in die Innenstadt zu bekommen.

City Arkaden als Konkurrent für kleinere Fillialen

Die im März 2006 eröffneten City Arkaden am nördlichen Rand der Klagenfurter Innenstadt zählten zehn Jahre nach der Eröffnung bereits über 60 Millionen Besucher. Mit über 110 Geschäften auf rund 30.000 Quadratmetern bietet das zweitgrößte Einkaufszentrum Kärntens natürliche eine große – oft zu starke – Konkurrenz für die kleineren Geschäfte in der restlichen Innenstadt. Andere Geschäfte, wie auch etwa das Schuhgeschäft Humanic, eröffneten in den City Arkaden eine weitere Filliale um von der hohen Kundenfrequenz zu profitieren.

Die FPÖ forderte in der Vergangenheit wiederholt die Einführung eines Wirtschafts- und Betriebsansiedelungskonzept mit einem professionellen Stadtmarketing speziell für die Innenstadt.

 

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