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Politik - Klagenfurt
Die Preisträger Mag. Siegfried Stupnig und Natalia Russinova (m.) von Apsis mit Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, Dr. Peter Gstettner, Mag. Heinz Pichler (Vorsitzender Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung) sowie Mag. Stefan Mauthner von der Abteilung Soziale (v.l.). © StadtPresse/Burgstaller

Sieglinde-Trannacher-Würdigungspreis

Preis für soziales Engagement

Klagenfurt – Montagabend wurde in den Räumlichkeiten der Klagenfurter Volksküche der zweite „Sieglinde-Trannacher-Würdigungspreis“ vergeben. Mit dem Preis wird ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich gewürdigt.

Eine starke Stimme für Schwache

Vergeben wird der Preis vom Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung in Zusammenarbeit mit der Stadt Klagenfurt und der Volkshilfe. Benannt ist der Würdigungspreis nach der 2015 verstorbenen Gemeinderätin Mag. Sieglinde Trannacher, die sich Zeit ihres Lebens für soziale Belange und Frauenfragen eingesetzt hat. „Sie war eine starke Stimme für Schwache“, brachte es Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler bei der Preisverleihung auf den Punkt. Wie er weiter anführte, war Trannachers Leben geprägt von der Fähigkeit, Unrecht zu erkennen und engagiert dagegen anzukämpfen.

Neun Projekte eingereicht

Neun Projekte wurden heuer für den Würdigungspreis eingereicht, die Wahl der Jury fiel auf das Projekt „Integrationsinitiative Familie“ vom Verein Aspis. Bei dem Projekt, das von Mag. Siegfried Stupnig ins Leben gerufen wurde, geht es um die Betreuung von Familien aus Kriegs- und Krisengebieten, die nun in Klagenfurt leben. U. a. gehört zu dem Projekt auch eine Fußballmannschaft mit Flüchtlingen aus Tschetschenien. „Der Verein hilft seit 20 Jahren Flüchtlingsfamilien, hier Fuß zu fassen und nicht in eine Parallelgesellschaft abzugleiten“, argumentierte Dr. Peter Gstettner als Jurymitglied die Entscheidung. Der Jury gehören weiters Barbara Gross, Präsidentin der Volkshilfe Österreich sowie Mag. Stefan Mauthner (Leiter Abteilung Soziales) an.

Mag. Stupnig dankte recht herzlich für den Preis in Form einer Skulptur des Künstlers Heimo Luxbacher und betonte, die Auszeichnung sei nun eine Motivation, mit dem Projekt, bei dem rund 50 Flüchtlingsfamilien betreut werden, weiter zu machen.

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