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Attacke am Heiligengeistplatz

Mehrjährige Haftstrafe nach Faustschlag

Klagenfurt – Einem 24-jährigen wurde heute vor dem Landesgericht zur Last gelegt, im Mai 2015 eine Person durch Versetzen eines Faustschlages gegen den Kopf eine schwere Körperverletzung zugefügt zu haben. Die Attacke ereignete sich am Heiligengeistplatz. Der Angeklagte wurde zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

 1 Minuten Lesezeit (187 Wörter) | Änderung am 09.01.2018 - 18:49
Bei der Attacke, die am 28. Mai 2015 am Heiligengeistplatz stattfand, erlitt das Opfer schwerwiegende Verletzungen: Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Gehirnblutungen, eine Hinterhauptfraktur samt Prellungen des Hinterkopfes sowie eine Kieferfraktur. Der Täter, ein 24-jähriger Serbe, gab zu, dem Opfer einen Faustschlag versetzt zu haben, er wollte es allerdings nicht absichtlich verletzen.

 Täter ist Boxsportler

Laut der Anklage ist der Täter mit dem Boxsport vertraut. Er ist sich bewusst, dass sein Schlag schwere Folgen haben kann. Für die Anklage ist es daher sicher, dass der Schlag des Angeklagten die schweren Verletzungen verursacht hat. Der Verteidiger des Angeklagten sieht die Sache anders, er meint, dass die Folgen des Schlages nicht vorhersehbar waren.

Richter folgt der Anklage

Bei seiner Urteilsverkündung folgt der Richter der Argumentation der Anklage. Er sieht es erwiesen an, dass man mit einem Schlag, der ein Kiefer brechen lässt, eine schwere Verletzung in Kauf nimmt. Das Opfer kann seit dem Vorfall kaum mehr sprechen, nicht arbeiten und hat Probleme, sich zu konzentrieren. Der Angeklagte wurde zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt und muss ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro bezahlen.
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