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Politik - Villach & Klagenfurt
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Bis zu 2.000 Euro Ersparnis:

Mieten bei 6.899 Wohnungen gesenkt

Kärnten – Seitens der Kärntner Landesregierung wurden im Regierungsprogramm 2013 alle Möglichkeiten ausgeschöpft, den Kärntnerinnen und Kärntner, gerade im Mietbereich, Erleichterungen zu verschaffen, heißt es in der heutigen Pressekonferenz von Landeshauptmann Peter Kaiser und LHStv. Gaby Schaunig.

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„Allein 2018 werden in zusätzlich mehr als 4.000 Haushalten massive Reduzierungen des Quadratmeterpreises spürbar sein. Damit sparen sich die Mieterinnen und Mieter bis zu über 2000 Euro im Jahr, können wir viele Familien nachhaltig entlasten“, so der Landeshauptmann. Durch gezielte Maßnahmen seitens der Regierung konnten von 2013 bis 2018 insgesamt für 6.899 Wohneinheiten von gemeinnützigen Wohnbauträgern, Mietpreissenkungen erreicht werden. Gelungen sei dies durch drei Ansätze: Einer Laufzeitverlängerung der Darlehenskredite, Mietensenkungen über die Inanspruchnahme einer vorzeitigen begünstigten Rückzahlung und en Einsatz von Eigenmitteln und die Weitergabe von günstigen Kreditkonditionen.

Positive Reaktion der Wohnbauträger

Positiv reagierten auch die Vertreter der Wohnbauträger. Helmut Manzenreiter (Meine Heimat) gab bekannt, dass sich die Mieter in den 8.615 Wohnungen der Meine Heimat gegenüber dem Preisniveau am Privatsektor jährlich 28,2 Millionen Euro ersparen. „Das Geld wird wieder in den Wohnbau investiert und jeder Euro Förderung kommt den Mietern zu Gute“, so Manzenreiter. Wolfgang Ruschitzka, (Landeswohnbau Kärnten) erklärte, dass der Landeswohnbau immer bemüht sei, günstige Grundstücke zu erwerben. „Alle finanziellen Begünstigungen geben wir 1:1 an die Mieter zurück.“

FPÖ: „Neuauflage des SPÖ-Wahlkampf-Schmäh`s“

Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Gernot Darmann kritisiert in einer ersten Reaktion: „Sogar die rote Arbeiterkammer beklagt die hohen Steigerungen bei den Mieten für Sozialwohnungen – SPÖ hat vor Wahl 2013 alles versprochen und danach alles gebrochen.“  Es gebe in Kärnten rund 200.000 Wohnungsmieter. „Für 3 Prozent von ihnen reklamiert die SPÖ eine Verbesserung, aber was ist mit den übrigen 97 Prozent? Auf sie hat die SPÖ vergessen. Sie können von den billigeren Mieten und dem niedrigeren Strompreis, den die SPÖ 2013 lautstark angekündigt hat, nur träumen. Mieten und Strompreis sind in Wahrheit teurer und für viele unerschwinglich geworden“, betont Darmann. Darmann verweist in der Aussendung auf die Studie der Kärntner Arbeiterkammer vom November 2017. Darin beklagt die AK, dass die Kosten gemeinnütziger Wohnungen von 2015 auf 2017 um 6,74 % gestiegen sind.

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