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Politik - Klagenfurt
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FPÖ und SPÖ:

Nulllohnrunde für Klagenfurter Stadtregierung?

Klagenfurt – 2018 gibt es keine Erhöhung der Politikergehälter in Kärnten. Ausgenommen von dieser Nulllohnrunde sind nur die Gemeindepolitiker. Doch gerade diese Trennung sorgt für Diskussionen in der Klagenfurter Stadtregierung.

 1 Minuten Lesezeit (189 Wörter)

In einer Presseaussendung fordern die Freiheitlichen Politiker Vizebürgermeister Christian Scheider und Stadtparteiobmann Stadtrat Wolfgang Germ heute, dass auch die Klagenfurter Stadtregierung eine Vorbildwirkung einnehmen sollte und ebenfalls auf eine Erhöhung des Politikergehaltes verzichten sollte. „Wir fordern daher Bürgermeisterin Mathiaschitz auf, noch heute einen dementsprechenden Umlaufbeschluss vorzubereiten, dass die Klagenfurter Stadtregierung ebenfalls auf eine Erhöhung der Politikerbezüge verzichte“, so die beiden Freiheitlichen Senatsmitglieder Scheider und Germ.

Mathiaschitz: „Forderung ist reiner Wahlkampfpopulismus.“

Doch die Klagenfurter Bürgermeisterin Mathiaschitz sieht in blauer Forderung nach einer Politiker-Nulllohnrunde reinen Wahlkampfpopulismus. „Für die Klagenfurter Politiker gab es schon mehrere Nulllohnrunden, die jedoch wirtschaftlich begründet waren. Die Forderung der FPÖ-Stadträte Christian Scheider und Wolfgang Germ, sind der verzweifelte Versuch ihren Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl Schützenhilfe zu leisten“, stellt Mathiaschitz klar. Die blaue Argumentation, dass ein freiwilliger Verzicht auf eine Lohnerhöhung eine Vorbildwirkung hätte, kann Mathiaschitz absolut nicht verstehen. „Unsere Gemeinderäte leisten in den Ausschüssen eine ausgezeichnete Arbeit. Ihnen die geringfügige Erhöhung der Bezüge nun wegzunehmen, hätte keine Vorbildwirkung sondern wäre ein Zeichen geringer Wertschätzung“, sagt Mathiaschitz

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