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Der Bundespräsident mit den Promovendlnnen, v.I.: Alexander Razen, Andrea Ganthaler, Anna Posod und Markus Pirklbauer. © Uni Innsbruck

„Sub-Auspiciis-Promotion“

Klagenfurterin erhält höchstmögliche Auszeichnung

Innsbruck/Klagenfurt – Im Rahmen einer akademischen Feier der Universität Innsbruck hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute, Montag, an die gebürtige Klagenfurterin Anna Posod den Ehrenring „Sub Auspiciis Praesidentis Rei Publicae“ verliehen. Posod hat ihr PhD-Studien mit Auszeichnung absolviert.

 2 Minuten Lesezeit (273 Wörter)

Höchstmögliche Auszeichnung

Hervorragende Studienleistungen werden in Österreich in Form der Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae (Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten), abgekürzt auch „Sub-Auspiciis-Promotion“, ausgezeichnet, berichtet die Medizinische Universität Innsbruck. Es handelt sich dabei um die höchstmögliche Auszeichnung von im Studium erbrachten Leistungen in Österreich.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Promotion sub auspiciis praesidentis sind:

  • Absolvieren der Klassen der Oberstufe einer höheren Schule mit Auszeichnung
  • Eine Matura mit Auszeichnung
  • Absolvieren der einschlägigen Studien mit Auszeichnung
  • Beurteilung der Dissertation und das Absolvieren sämtlicher Rigorosen bzw. der Abschlussprüfung mit der Note „Sehr gut“

Forschungsschwerpunkt: Hirnschädigungen bei Früh- und Termingeborenen

Anna Posod, 1987 in Klagenfurt geboren, studierte an der Medizin Uni Innsbruck Humanmedizin. Neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Neonatologischen Labor der Univ.-Klinik für Pädiatrie II (Neonatologie), das sie derzeit stellvertretend leitet, absolvierte sie ab 2012 ein berufsbegleitendes Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaften im Rahmen des OeNB-Jubiläumsfondsprojektes „Frühgeborene und frühe Marker für ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko“.

Promovendin Anna Posod mit Alexander Van der Bellen - © Uni Innsbruck

Ihre Facharztausbildung in Kinder- und Jugendheilkunde an der Univ.-Klinik für Pädiatrie II schloss sie im Oktober 2017 erfolgreich ab. Anna Posods Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Hirnschädigungen bei Früh- und Termingeborenen (zugrundeliegende Mechanismen, Evaluation diagnostischer und prognostischer Biomarker, Untersuchung potentieller Therapiestrategien) sowie im Bereich Kardiovaskuläres Outcome  und Vorliegen kardiovaskulärer Risikofaktoren bei ehemaligen Frühgeborenen.

Neben Anna Posod wurden noch drei weitere Absolventen geehrt: Alexander Razen, Andrea Ganthaler und Markus Pirklbauer.

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