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Aktuell - Klagenfurt
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Wegen Keimplage

Toilettenverbot an Uni Klagenfurt

Klagenfurt – Die Uni Klagenfurt hat immer noch mit einer hartnäckigen Keimplage zu kämpfen. Der nächste Schritt: Eine "hochdosierte Spülung der Wasserleitungen" soll das Problem beseitigen. Dafür müssen bald einige Toiletten gesperrt werden.

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„Die angekündigte hochdosierte Spülung der Wasserleitungen findet nun statt. Es wird zwischen 1. und 6. Februar eine bereichsweise Desinfizierung der Wasserversorgungsanlage mittels Intensivspülung durchgeführt. Dies betrifft den Südtrakt, den Zentraltrakt und das Universitätssportinstitut (USI). Im Nordtrakt wurden alle Leitungen erneuert und eine Hochdosierung ist hier nicht notwendig“, gibt die Uni Klagenfurt bekannt.

Diese Methode wird eingesetzt

Die Desinfektion erfolgt mit dem Mittel Micropur. Bei diesem Präparat handelt es sich um einen Molekülkomplex, der bei seiner Auflösung in Wasser langsam in seine Komponenten zerfällt. Hierdurch entstehen Silberionen, die je nach Verbrauch durch den Silberkomplex nachgeliefert werden. Bakterien werden dabei zuverlässig getötet. Die Silberung von Trinkwasser zur Entkeimung ist eine seit Jahrzehnten bewährte und gesundheitlich unbedenkliche Methode.

Toiletten werden versperrt

Ab Donnerstag (1. Februar) wird im Süd- und Zentraltrakt und im USI eine Hochdosierung des Präparats Micropur eingesetzt. Diese erfolgt bereichsweise in mehreren Schritten – für jeweils 48 Stunden wird die Wasserentnahme und die Toilettenbenutzung im betroffenen Bereich gesperrt und entsprechend visuell gekennzeichnet sein. Die WC-Anlagen im jeweiligen Abschnitt werden versperrt.

„Sie müssen während dieser Zeit zur Wasserentnahme und Benutzung der Toiletten in einen anderen Trakt ausweichen. Zusätzlich stehen die Wasserspender in der Aula, im Nord- und Südtrakt sowie der Trinkwasserbrunnen in der Aula zur Verfügung“, so die Universität.

Zeitplan der Bereichs-Intensivspülung

  • SÜDTRAKT: Donnerstag, 1. Februar ab 8 Uhr bis Freitag, 2. Februar
  • ZENTRALTRAKT: Samstag, 3. Februar bis Sonntag, 4. Februar
  • UNIVERSITÄTSPORTINSTITUT: Montag, 5. Februar bis Dienstag, 6. Februar

Intensivspülung soll Erfolg bringen

Pro Bereich werden für die Intensivspülung zwei Tage (48 Stunden) benötigt. Keinesfalls darf während der Intensivspülung im betroffenen Bereich ein Wasserhahn aufgedreht oder eine Toilette benutzt werden. Sonst müsste der gesamte Prozess der Intensivspülung wiederholt werden.

Nach der Desinfizierung der Wasserversorgungsanlage mittels Intensivspülung ist die Trinkwasserqualität grundsätzlich wiederhergestellt – eine offizielle Freigabe erfolgt jedoch erst nach neuerlichen Messungen. Darüber wird gesondert informiert.

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