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Ausstellung im Rathaus

„Zuckerbrot und Peitsche“

Villach – Gewalt gegen Frauen ist die häufigste und schwerste systematische Menschenrechtsverletzung des 21. Jahrhunderts. Im Rathaus macht ab morgen, Donnerstag, 8. Februar, eine Ausstellung auf das tabuisierte Thema aufmerksam. „Die Ausstellung ist sehenswert!“, erklärt Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser. „Unser Frauenreferat bietet auch spezielle Führungen.“

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Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Die große Ausstellung „Zuckerbrot und Peitsche, die ab Donnerstag im Rathaus zu sehen ist, macht dafür sensibel, fordert auf, genau hinzuschauen. „Unsere Ausstellung zeigt auf zwölf Tafeln, dass Gewalt gegen Frauen weitgreifend und vielfältig ist“, sagt Villachs Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Mag.a Gerda Sandriesser: „Psychische, soziale, sexualisierte und ökonomische Gewalt zeigt die Ausstellung sehr plakativ. Wir wollen verdeutlichen, dass Gewalt gegen Frauen die häufigste und schwerste systematische Menschenrechtsverletzung des 21. Jahrhunderts ist.“

Informationen in mehreren Sprachen

„Zuckerbrot und Peitsche“ informiert auch über das Gewaltschutzgesetz, das vor 20 Jahren in Kraft getreten ist, über Anlaufstellen und Kooperation mit dem Gewaltschutzzentrum, dem Frauenhaus und der Polizei. Die Schau ist mehrsprachig (Englisch, rumänisch, ungarisch, türkisch, arabisch, farsi, russisch) und durch starke Bildsprache leicht verständlich. „Zudem gibt es ein Begleitbuch, mit einem Umschlag aus Schleifpapier, damit man körperliche und seelische Verletzungen, die durch Gewalt gegen Frauen entstehen, auch haptisch wahrnehmen kann“, erläutert Sandriesser.

Ausstellung: Zuckerbrot und Peitsche

  • Donnerstag, 8. Februar bis 12. März, 18 Uhr
  • Foyer Rathaus Villach, 1. Stock
  • Anmeldung T 04242 / 205-3113 oder frauen@villach.at
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