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Seebenützung am Faaker See

Teurer Sprung ins kühle Nass

Faaker See – Wer ein Grundstück am Faaker See kauft oder erbt, kann sich eigentlich glücklich schätzen. Eigentlich. Denn wer zukünftig in den See springen möchte, muss unter Umständen ziemlich tief in die Tasche greifen.

 1 Minuten Lesezeit (207 Wörter) | Änderung am 21.02.2018 - 11:15

Der Faaker See ist im Privatbesitz zweier Wiener Familien. Bisher war das Baden für die Anrainer des Faaker Sees mit einem dreistelligen Betrag pro Jahr relativ günstig. Das könnte sich nun schlagartig ändern. Wird eines der Seegrundstücke nämlich verkauft oder vererbt, gilt eine neue Regelung, die laut heute.at im Auftrag der Seenbesitzer durchgesetzt wurde. Demnach wird für eine „Privatsee-Nutzungsbewilligung“ eine Gebühr von knapp 7.500 Euro pro Laufmeter Ufer fällig. Und das alle 25 Jahre. Bei 30 Metern Ufer müsste man so knapp 225.000 Euro nur fürs Baden bezahlen. Es dürfte schwer werden, mit dieser Regelung einen Käufer zu finden und auch Erben dürfte das vor ein finanzielles Chaos stellen.

Wer nicht zahlt, darf auch nicht in den See. Außer man nutzt die öffentlichen Bäder oder deklariert das eigene Grundstück nicht als Seegrund. Dann kommt allerdings ein Zaun zwischen Grundstück und See.

Hintergrund

Der See befindet sich im Besitz der Familien Catasta und Bucher. Ludwig Wittgenstein hatte keine Kinder und adoptierte daher ein Mädchen, dem er nach seinem Tod 1920 den See vermachte. Zur damaligen Zeit war ein See wenig wert, durch touristische Nutzung stieg dieser aber im laufe der Jahre.

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