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Ersten Informationen zu Folge sollte die Unterbringung, vermutlich in Langauen, erfolgen
Ersten Informationen zu Folge sollte die Unterbringung, vermutlich in Langauen, erfolgen © 5min.at

Weisung aus dem Innenministerium:

Villacher Einrichtung soll für Obdachlose öffnen

Villach – Wie die Online-Zeitung oe24.at soeben berichtete, will Innenminister Herbert Kickl offenbar die vom Innenministerium betriebenen Asylheime für Obdachlose öffnen. Grund dafür ist andauernde Kältewelle. Er erteilte heute, am Mittwoch, 28. Februar 2018 eine diesbezügliche Weisung. Auch in Villach gibt es eine Einrichtung.

 1 Minuten Lesezeit (222 Wörter) | Änderung am 28.02.2018 - 21:02

„Sind die Notschlafstellen eines Bundeslandes überfüllt, sollen Obdachlose auch in sogenannten Bundesbetreuungsstellen untergebracht  werden“, heißt es in diesem Beitrag. Vom Innenministerium betriebene Einrichtungen gibt es in Österreich 20 – eines davon in Villach.

Innenminister erteilte Weisung

Im Bericht heißt es weiter, dass Kickl den Polizeibeamten eine Weisung weitergegeben hat. Der Modus soll so funktionieren: „Polizistinnen und Polizisten, die eine obdachlose Person sehen, müssen ihr zuerst eine Notschlafstelle im jeweiligen Bundesland nennen. Sind die Notschlafstellen des Bundeslandes belegt, so ist dem Obdachlosen die vorübergehende Versorgung in einer Bundesbetreuungseinrichtung anzubieten. Diese Maßnahme gilt ab sofort und bis auf Widerruf“, wie auch die KRONE heute Abend berichtet.

Das heißt nicht, dass es in Villach Obdachlose gibt. Nur, dass der Modus vorsieht, dass im Fall des Falles die Bundesbetreuungseinrichtungen – wie die in Villach – geöffnet werden sollen, sollten die Kärntner Notschlafstellen voll belegt sein.

Aus Polizeikreisen wurde gegenüber 5 Minuten Villach bereits bestätigt, dass es eine solche Weisung gibt.

Kältetelefon

Was tun, wenn man bei extremer Kälte das Schlaflager eines akut obdachlosen Menschen entdeckt? Das Kältetelefon der Caritas unter 0676/89 85 27 90 20 anrufen! SozialarbeiterInnen rücken dann zur Hilfe aus. In akut lebensbedrohlichen Situationen oder bei Gesundheitsgefährdung bitte unbedingt die Rettung unter 144 rufen.

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