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UPDATE | Aktuell - Villach
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Großeinsatz für die Villacher Feuerwehren

EILT: 3M steht in Vollbrand

Villach – Die Firma 3M steht in diesen Minuten in Vollbrand. Die Einsatzkräfte sind bereits vor Ort. Die LAWZ warnt die Bevölkerung im Einzugsgebiet Fenster und Türen aufgrund der Rauchentwicklung geschlossen zu halten.

 5 Minuten Lesezeit (663 Wörter)

Update:

Aktuelle Infos finden Sie hier.
Sowie hier Großbrand: Wie geht es nun weiter?

++++ACHTUNG: Feuerwehr bittet die Bevölkerung die Fenster zu schließen++++

Heute am 13. März 2018 wurden die Villacher Feuerwehren dreimal via Sirene zu einem Vollbrand alarmiert. Zuerst war die Sirene um circa vier Uhr zu hören, danach kam es zu einer Nachalarmierung um fünf Uhr. Das Unternehmen 3M steht in Vollbrand und zahlreiche Feuerwehren versuchen die Flammen in den Griff zu bekommen. Gelöscht wird mit Hilfe der Drehleiter. Zahlreiche Feuerwehrmänner versuchen vom Dach aus zu löschen.

Update: 5.30 Uhr

Um 5.40 Uhr wurde nochmals zweimal mittels Sirene alarmiert und Verstärkung angefordert. Die Polizei regelt derzeit den Verkehr und es wurden einige Straßen großräumig gesperrt. Viele Mitarbeiter befinden sich auf den Sammelplätzen. Die Mitarbeiter berichten uns, dass die Alarmierung so schnell von statten ging, dass viele noch Gegenstände wie Schlüssel im Gebäude zurückließen.

Update: 6.10 Uhr

Der Brand ist auch von der Stadt aus zu sehen – die Flammen und der Rauch nehmen eine enorme Höhe an und konnte noch nicht gelöscht werden. Die Einsatzkräfte sind nach wie vor seit über zwei Stunden am Löschen. Unglaublich was von Feuerwehr und Polizei hier heute Nacht geleistet wird. Wir bitten den Gefahrenbereich zu meiden und die Einsatzkräfte nicht zu behindern. Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt.

Update: 6.50 Uhr

Mittlerweile wurden mehrere Drehleiterfahrzeuge aus Kärnten zu dem Einsatz angefordert und sind eingetroffen. Es handelt sich bei diesem Vollbrand um einen massiven Atemschutzeinsatz für alle beteiligten Feuerwehren. Die Situation ist äußerst kritisch. Die umliegenden Gebäude können laut den Einsatzkräften aber geschützt werden. Direkt im Umfeld befindet sich sogar das Spannwerk der KELAG. Der Verkehr im Großraum des Brandes wird umgeleitet. ACHTUNG: Die Landesalarm- und warnzentrale ersucht die Bevölkerung von Villach Ost über Wernberg bis nach Velden Fenster und Türen aufgrund der auftretenden Rauchgase geschlossen zu halten.

Update: 7.10 Uhr

Derzeit kämpfen noch 300 Feuerwehrmänner gegen die Flammen. Die Warnung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, gilt weiterhin! Auch der Polizeihubschrauber Libelle unterstützt die Löscharbeiten mit Löschkübeln, die in der Drau gefüllt werden. Für das Umspannwerk der KELAG besteht derzeit keine Gefahr. Ein Einsatzende ist noch nicht absehbar.

Update: 7.55 Uhr

Die Lage um kurz vor 8 Uhr: Weiterhin sind viele Einsatzkräfte vor Ort. Neben Feuerwehrmännern sind auch Rettungskräfte des Roten Kreuzes im Einsatz, ein Kriseninterventionsteam wurde angefordert. Menschen und umliegende Gebäude sind derzeit nicht gefährdet, jedoch wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Der Hubschrauber der Polizei kreist noch immer über der Firma. Derzeit muss noch abgewartet werden, dass die Temperaturen sinken, erst dann können die Feuerwehrmänner weiter vordringen und weitere Brandherde löschen. Es wurde ausgeschlossen, dass sich gefährliche Stoffe in der Lagerhalle befanden.

Aktuelle Lage: 3M-Krisenteam unterwegs

Ersten Informationen zufolge ist ein großer Teil der Produktionsanlage Opfer der Flammen geworden. In etwa ein Drittel soll niedergebrannt sein. Die Löscharbeiten können noch Tage in Anspruch nehmen. Zwischenzeitig ist das Feuer bei der Firma 3M unter Kontrolle. Sachverständige haben sich die Lage vor Ort angeschaut. „Brand aus können wir derzeit noch nicht geben“, erklärt Villachs Bezirksfeuerwehrkommandant Andreas Stroitz. „Auch wenn keine Gefährdung durch Rauchgase besteht, empfehlen wir der Bevölkerung die Fenster zu schließen, wenn sie Brandgeruch wahrnehmen.“ Unterdessen erwartet die 3M-Geschäftsleitung in Villach eine Firmenabordnung, die sich aus Wien, Deutschland und den USA auf den Weg nach Kärnten gemacht hat. „Die Polizei wird im nächsten Schritt feststellen müssen, welche Gebäudeabschnitte zu nutzen sind“, erklärt Michael Hartl, Produktionsleiter und gewerberechtlicher Geschäftsführer.

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