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Fight of the Night

Rocco brilliert im „Käfig“- Kampf

Villach – Rocco Montana, ein Villacher Ausnahmesportler, wagte sich an eine neue Herausforderung: Dem Cage Fight! Im Rahmen der Fight Gala in Enns zeigte er was er kampftechnisch drauf hat.

 4 Minuten Lesezeit (537 Wörter) | Änderung am 15.03.2018 - 13:29

Am Samstag, den 10. März 2018, fand im Sportzentrum „Happy Fight“ die Fight Gala statt. Auch der Villacher Rocco Montana, war mit seinem Team aus der Heldenschmiede vor Ort vertreten und ging im Cage Fight an seine Grenzen. Wir haben mit dem Villacher gesprochen und ihn zum Thema Käfig-Kampf befragt.

Harter Kampf unter extremen Bedingungen

Vergangenen Samstag (10. März) kämpfte das Team der Heldenschmiede im Rahmen der Fight Gala in Enns. Die Villacher sorgten nicht nur für unterhaltsame und spannende Kämpfe, sondern waren einzeln und in der Gruppe extrem erfolgreich. Wir haben uns dazu mit Teamchef Rocco Montana unterhalten:

5 Min: Wie ist es gefangen in einem Käfig zu kämpfen?

Rocco Montana: „Der Käfig wirkt stark auf die Psyche ein. Man kommt sich eingeschlossen vor was wiederum das Kampfverhalten beeinflusst. Der Kampf wird dadurch intensivier und härter.“

Ist man da nervöser als sonst?

Rocco: „Da es für unser Heldenschmiede-Team der erste Fight im Cage war, gab es noch mal eine extra Portion Adrenalin und natürlich ist man davor sehr nervös. Man ist eingesperrt, der Käfig ist zu. Du kommst nicht raus bis der Kampf vorbei ist.“

Wer glaubt dass ein Cage Fight nur Show ist, irrt gewaltig. Hier geht’s richtig zur Sache. - © KK

Wie hast du den Kampf erlebt?

Rocco: „Dieser K1 (Anm. d. Red.: K1 ist  eine Mischung aus verschiedenen Stand up Kampfsportarten)  Fight im Cage war mein bisher schwerster und härtester Kampf. Es war ein regelrechter Krieg. Mein Gegner war sehr stark und hat mich gleich in der ersten Runde mit harten Bomben getroffen. Ich musste einiges einstecken. Doch ich fand immer wieder zurück in den Kampf und konnte harte Kicks landen. In der Pause der zweiten Runde merkte ich das meine Nase komplett voll mit Blut war was mir das Atmen sehr erschwerte. In der 3ten Runde konnte ich eine starke 3er-Kombination treffen. Der Gegner wurde angezählt. Als ich nachsetzen wollte, war der Kampf vorbei und mein Gegner ging zu Boden.“

Sekunden fehlten zum Sieg

Rocco Montana war durch das zu Boden gehen des Gegners also „The last man Standing“. Leider reichte es „nur“ für ein DRAW – also Unentschieden. „Hätte der Kampf nur ein paar Sekunden länger gedauert, so hätte ich mir sicher den Sieg geholt“, so Rocco Montana. Doch da die Zeit vorbei war, lag es an den Punkterichtern zu entscheiden und diese werteten den Fight als unentschieden.

„Aber so ist es nun einmal beim Sport und im Wettkampf. Ich bin aber sehr zufrieden, denn ich habe gezeigt dass ich ein Kämpferherz habe und einiges Einstecken kann“, so Montana abschließend. Und das hat Rocco nicht nur im Kampf bewiesen, denn bereits am nächsten Tag stand er schon wieder in der Heldenschmiede um für seinen nächsten Kampf im April zu trainieren.

Team Heldenschmiede erfolgreich auf der ganzen Linie

Auch Roccos Teamkollege Samir vom Team Heldenschmiede war sehr erfolgreich. Er gewann seinen Kampf per Headkick KO in der dritten Runde. Wer Nerven aus Stahl hat, sieht sich folgendes Video dazu an:

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